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Trend Micro schreibt Minus

06.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trend Micro, japanischer Anbieter von Antivirensoftware, verbuchte in der ersten Jahreshälfte einen Nettoverlust in Höhe von 11,15 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Nettogewinn in Höhe von 19,98 Millionen Dollar erwirtschaftet. Als Grund für das erste Minusergebnis seit Firmengründung führte Trend Micro eine Änderung des Berichtsverfahrens aber auch die schwache Konjunktur an. Der Umsatz zwischen Januar und Juni übertrifft mit 104,67 Millionen Dollar das Vorjahresergebnis um 34,8 Prozent und liegt im Rahmen der Erwartungen.

Die Japaner rechnen jetzt mit 234,57 Millionen Dollar Umsatz im gesamten Jahr und setzen damit ihre Ziele gegenüber der ursprünglichen Prognose im Februar etwas niedriger. Im laufenden Quartal erwartet Trend Micro ein Wachstum von 15 bis 20 Prozent. Die Softwerker wollen in Kürze ein Abkommen mit einem führenden Internet-Service-Provider melden. Gegenstand des Geschäfts sind Scan-Dienste, um die PCs der Kunden vor gefährlichen E-Mails zu schützen. Bereits letzte Woche hatte das Unternehmen einen ähnlichen Vertrag mit dem Fujitsu-Tochterunternehmen Nifty, einem japanischen Provider mit 4,75 Millionen Abonnenten, bekannt gegeben.