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SGI nimmt "Java 3D" in Lizenz - aber wozu?

26.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - SGI hat von Sun Microsystems die Programmierschnittstelle "Java 3D" in Lizenz genommen. Dabei handelt es sich um eine Technik, mit der sich die Internet-Programmiersprache Java zur abstrakten Beschreibung dreidimensionaler Computergrafiken verwenden läßt. Der Sinn der Lizenzierung bleibt allerdings im Dunkeln, denn SGI setzt bei 3D-Grafik weiterhin auf das hauseigene API (Application Programming Interface) "OpenGL". Michael Stevins, der bei SGI für die Java-Entwicklungswerkzeuge verantwortlich zeichnet, erklärte, man wolle die Weiterentwicklung von Java allgemein unterstützen und auch die speziellen Bedürfnisse einiger Entwickler erfüllen, die speziell an netzwerkfähigen Grafikapplikationen interessiert seien.