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Maxdata rutscht in die roten Zahlen

12.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Computerbauer Maxdata AG ist im ersten Quartal 2005 bei einem leichten Umsatzrückgang wieder in die roten Zahlen gerutscht. Wie das in Marl ansässige Unternehmen bekannt gab, sanken die Einnahmen nach vorläufigen Berechnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 168,2 Millionen auf 162,9 Millionen Euro. Gleichzeitig fiel - wie erwartet - ein Verlust von 900.000 Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit) an, nachdem im Anfangsquartal 2004 noch ein Betriebsgewinn von 1,4 Millionen Euro erzielt worden war. Die Absatzzahlen konnte Maxdata dagegen in den meisten Produktgruppen deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern: So wurden 49 Prozent mehr Server, 26 Prozent mehr Monitore und 14 Prozent mehr PCs verkauft. Bei Flachbildschirmen betrug die Absatzsteigerung laut Unternehmensangaben sogar 59 Prozent. Weitere Details sowie die endgültigen Quartalsergebnisse gibt Maxdata am 12. Mai bekannt.

Trotz rückläufiger Zahlen rechnet der Vorstand weiter damit, im Gesamtjahr 2005 einen operativen Profit von mehr als fünf Millionen Euro zu schreiben. Die Einnahmen sollen im Jahresvergleich von 660 Millionen auf mehr als 700 Millionen Euro ansteigen. (mb)