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Level-3-Chef bestreitet Vorwürfe

22.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In einem offenen Brief hat sich James Crowe, CEO des US-amerikanischen Carriers Level 3 Communications, an die Investorengemeinde gewandt. Darin bestreitet der Manager, jemals Aktien von vermeintlich gewinnträchtigen Börsengängen vorzugsweise erhalten zu haben, um im Gegenzug die Investmentbank Salomon Smith Barney mit Aufträgen zu versorgen. Ein ehemaliger Broker der Bank hatte unlängst die Vorwürfe gegen Crowe und andere Topmanager in den USA erhoben. Zu den Unternehmen mit den so genannten Hot IPOs zählen etwa Interwave, Radware, Global Crossing und KPNQuest. Laut Crowe hat er zu keinem Zeitpunkt Aktien der Unternehmen gekauft, besessen oder verkauft. (ajf)