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Kuriositäten von der E3

23.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Neben jeder Menge neuer PC- und Konsolenspiele gab es auf der Electronics Entertainment Expo (E3) in Los Angeles auch anderes zu sehen. Die im kalifornischen Pasadena ansässige Firma Evolution Robotics beispielsweise zeigte ihre "Personal Robot Systems". Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Plattform auf Rollen mit einer Webcam, in die der Benutzer sein Notebook als "Gehirn" einsetzen kann.

Herausragendes Merkmal der Systeme ist laut Chairman ihre Fähigkeit zur "Echtzeit-Bildverarbeitung". Die Webcam-Bilder werden mit einer Framerate von 5 fps ausgewertet und mit einer Bibliothek visueller Referenzen verglichen. Das System könne damit fast augenblicklich auf Veränderungen seiner Umgebung reagieren. Evolutions Software lässt sich über eine Programmierschnittstellen erweitern, und die Firma hofft auf zahlreiche alltagstaugliche Plug-ins von begeisterten Hobbyisten.

Den Trend zu Spielen hat auch die US Army erkannt. Statt hausbackener "Uncle-Sam-wants-You!"-Plakate will das Militär neue Bewerber künftig über selbst entwickelte Games rekrutieren. Zwei davon wird es ab Herbst kostenlos im Paket geben, eine Vorschau findet sich bereits hier. "Soldiers" ist eher ein Rollen- und Strategiespiel, bei "Operations" steht das zünftige Ballern im Mittelpunkt. Entwickelt wurden beide Games an der Naval Post-Graduate School in Monterey. (tc)