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HP lehnt Abspaltung des Drucker-Geschäfts ab

05.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Konzern Hewlett-Packard (HP) will an seiner jetzigen Unternehmensstruktur festhalten und lehnt die von Analysten geforderte Ausgliederung der profitablen Drucker-Sparte ab. Ein Spin-Off verursache deutlich mehr Kosten, sagte der neue HP-Chef Mark Hurd der "Financial Times" (Mittwoch). Es sei seiner Meinung nach nicht einsichtig, dass ein aufgespaltenes Unternehmen einen größeren Wert schaffe.

Stattdessen wolle er dem PC-Geschäft, das dem größten Wettbewerbsdruck ausgesetzt ist, innerhalb der Gruppe mehr Raum geben, um zu wachsen. "Wir müssen sicher stellen, dass das Drucker-Geschäft nicht andere Bereiche finanzieren muss", sagte Hurd. Der Manager kündigte an, die Investitionen für Forschung und Entwicklung auszubauen. (dpa/mb)