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Hacker hinter Gitter

03.07.2003

MÜNCHEN (COMUTERWOCHE) - Ein Hacker aus Kasachstan ist von einem amerikanischen Gericht zu 51 Monaten Haft verurteilt worden. Der Verurteilte hatte sich Zugang zum IT-System des Informationsanbieters Bloomberg verschafft. Danach wollte der Eindringling vom Unternehmensgründer und heutigen New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg 200 000 Dollar erpressen, indem er drohte, die Daten an Kunden oder die Presse weiterzugeben. Die Richterin sprach in ihrer Urteilsbegründung von einem sehr ernsten Verbrechen. Der Kasache habe die Unversehrtheit wichtiger Daten von Bloomberg und dessen Kunden gefährdet. (ho)