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Gerüchte um kommende Flatpanel-iMacs

05.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einem guten halben Jahr Funkstille meldet sich "Apple Insider" in neuem Design zurück mit neuen Gerüchten um kommende Apple-Hardware. Irgendwann Anfang kommenden Jahres werde es einen vollkommen neuen iMac mit integriertem Flachbildschirm geben, mutmaßt die Online-Publikation.

Technisch nennen die Gerüchteköche bereits zahlreiche Details. Der neue Rechner sei im Design ziemlich an das aktuelle "Apple Studio Display" mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale angelehnt, aber etwas dicker und stabiler. Die Auflösung des Bildschirms betrage 1024 x 768 Pixel, als CPU komme IBMs Strom sparender PowerPC-Chip "750X" (Codename: "Sahara") mit bis zu 1 Gigahertz Takt zum Einsatz. Als weitere Features nennt Apple Insider wenigstens 128 MB Hauptspeicher, "Gforce-2MX"-Grafik mit 32 MB VRAM sowie wahlweise DVD oder DVD/CD-Brenner. Denkbar sei auch eine Edelausführung mit dem "Superdrive"-Laufwerk, das neben CDs auch DVD beschreiben kann.

Die Preise schätzt der Informationsdienst auf 1000 bis 1300 Dollar sowie bis zu 1600 Dollar für die mögliche Superdrive-Variante. Unklar sei noch der Erscheinungstermin des neuen iMacs - dieser könnte auf der Macworld Expo in San Francisco im Januar, im März in Tokio oder auch "spontan" wie das aktuelle "iBook" oder der MP3-Player "iPod" debütieren.

Als sicher darf im Übrigen gelten, dass Apple auch seinen aktuellen Profi-Desktops "Power Macintosh G4" in Bälde deutlich schnellere Prozessoren spendiert. Beobachter sind sich hier allerdings uneins, ob es gleich "G5"-Prozessoren mit bis zu 1,6 Gigahertz oder in einem Zwischenschritt zunächst "Apollo"-G4-Chips (Codename: "Apollo") mit ebenfalls deutlich über 1 Gigahertz Takt geben wird. (tc)