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FJH kann dank Übernahme weiter wachsen

06.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dank der Übernahme der Beratungsgesellschaft Heubeck AG konnte die FJH AG im dritten Quartal 2003 Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern: Der Nettoprofit verbesserte sich im Jahresvergleich von 4,59 Millionen auf 5,05 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich gleichzeitig von 33,4 Millionen auf 35 Millionen Euro. Insgesamt hat das Münchner Softwarehaus damit in den ersten neun Monaten 2003 Einnahmen von 95,2 Millionen Euro erwirtschaftet, verglichen mit 94,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Nettoprofit legte im Jahresvergleich um knapp neun Prozent auf 12,8 Millionen Euro zu und lag damit laut FJH ebenfalls im Plan.

Das Münchner Softwarehaus FJA hatte sich im Mai mit dem auf Altersvorsorge spezialisierten Beratungsunternehmen Heubeck AG, Köln, zur FJH-Gruppe zusammengeschlossen (Computerwoche online berichtete). Im dritten Quartal wurden Umsatz und Ertrag der Heubeck AG erstmals im FJH-Ergebnis konsolidiert, teilte die Company mit. Gleichzeitig habe das Unternehmen durch die Übernahme seine Marktangebote und die Kundenbasis deutlich erweitern können.

Das Münchner Software- und Beratungshaus bekräftigte seine Prognose, 2003 ein Gewinnwachstum von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr zu erreichen. Zwar seien die Versicherer als Hauptauftraggeber derzeit gegenüber längerfristigen Investitionen vorsichtig. FJH reagiere darauf mit einer flexiblen Geschäftspolitik, die sich bereits im Berichtszeitraum bewährt habe. (mb)