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EU geht mit Belgien ins Gericht

17.09.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Europäische Kommission hat nach eigenen Angaben den Europäischen Gerichtshof ersucht, das belgische Telekommunikationsrecht erneut unter die Lupe zu nehmen. Das Abrechnungssystem des ehemaligen Monopolisten Belgacom geht nach wie vor nicht mit den geltenden EG-Richtlinien konform. Diese fordern eine transparente Auflistung der sogenannten Interconnection-Gebühren, die die neuen Anbieter auf dem deregulierten TK-Markt an den ehemaligen Monopolisten für die Netzmiete entrichten müssen. Insgesamt laufen derzeit zehn Verfahren wegen Vertragsverletzungen im Telekommunikationsbereich gegen Belgien.