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Ericsson und Motorola vor Gericht

21.08.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zwei Erfinder haben die chinesischen Tochterunternehmen von Motorola und Ericsson wegen Patentrechtsverletzung verklagt. Nach einem Bericht der offiziellen Staatszeitung "China Daily" sollen die Mobiltelefonhersteller eine von Hu Xuanhua und Hu Bin entwickelte Technologie zur Eingabe von chinesischen Buchstaben in Handys ohne Autorisierung benutzt haben. Motorola China habe die patentierte Methode in seinen Geräten "CD 928", "M 366 C", "V 2088" und "L 2000" verwendet. Die chinesische Ericsson-Tochter soll mit seinen Handsets "T10S", "T18SC" und "R320SC" gegen das Patent verstoßen haben. Die beiden Kläger verlangen Schadensersatzzahlungen in Millionenhöhe.