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EMC wittert Morgenluft

07.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - EMC hat auf seiner jährlichen Analystenkonferenz inNew York gestern ordentlich Optimismus verbreitet. Für das kommende Jahr rechnet der Storage-Spezialist aus Hopkinton, Massachusetts, mit einem zweistelligen Umsatzplus, und die Gewinnmarge soll irgendwann nach 2004 auf über 50 Prozent wachsen.

EMC erklärte ferner, es schließe sich nicht dem allgemeinen Trend zum so genannten Utility Computing ("IT aus der Steckdose") an. Stattdessen vermarktet das Unternehmen seine Bemühungen unter dem Begriff Information Lifecycle Management. Dahinter dürften sich unter anderem weit weniger neue Produkte als im vergangenen Jahr und verstärktes Engagement im unteren Marktsegment verbergen.

CEO (Chief Executive Officer) Joseph Tucci erklärte: "Wir erwarten, dass das Licht am Ende des Tunnels heller wird. Ich gehe davon aus, dass die US-Wirtschaft jetzt beginnt, sich zu erholen, und dass Europa in etwa sechs Monaten folgt." Finanzchef Bill Teuber ergänzte, er rechne für das Fiskaljahr 2004 mit einem organischen Wachstum irgendwo zwischen 13 und 17 Prozent. "Und da setzen wir Legato noch oben drauf", kündigte der CFO (Chief Financial Officer) an. (tc)