Web

 

Drangvolle Enge im Web

11.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Erfolgsgeschichte des Internet wird fortgeschrieben: Nach einer Untersuchung von Nielsen/Netratings nahm die weltweite Zahl der Privatsurfer im Zeitraum zwischen April 2001 und April 2002 um 16 Prozent zu. Ingesamt bewegten sich in 21 untersuchten Ländern 422,4 Millionen Menschen im Web. Zugleich stieg die online verbrachte Zeit um 13 und die Zahl der Verbindungen um neun Prozent, fanden die Marktforscher heraus. Knapp ein Viertel aller Surfer bedienen sich breitbandiger Zugänge. Aus dem Trend folgerte Nielsen/Netratings, dass der Anteil des Internet an der gesamten Mediennutzung der Bevolkerung immer größer wird. Die führenden globalen Sites sind Yahoo gefolgt von MSN, AOL, Microsoft und Lycos.

Auch in Deutschland wächst die Schar der Onliner weiter an. Mehr als 17 Millionen Bundesbürger surften im April 2002 im Internet, 2,6 Millionen mehr als im Vorjahresmonat. Die Marktforscher von NetValue fanden zudem heraus, dass im April gegenüber dem direkten Vormonat knapp 700 000 neue Webnutzer hinzukamen. Der Anteil der Männer lag kontinuierlich etwas über 61 Prozent. Bevorzugter Provider ist hierzulande T-Online vor AOL und Freenet. Auch bei den besuchten Websites blieb T-Online an erster Stelle, büßte aber im Jahresverlauf an Reichweite ein. Die Suchmaschine Google kletterte vom 13. auf den zweiten Platz. (ajf)