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Compaq beseitigt Digital-Altlasten

27.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der texanische IT-Riese Compaq hat 4,5 Millionen Dollar für eine außergerichtliche Einigung in einem Zivilprozess mit dem US-Justizministerium gezahlt. Auf der Anklagebank saß eigentlich Digital Equipment, das Compaq 1998 übernommen hatte. DEC hatte bei einem mehrjährigen Auftrag für das amerikanische Verteidigungsministerium erheblich überhöhte Kosten in Rechnung gestellt. In einem Schreiben an den Auftraggeber hatte Digital zunächst eingeräumt, man habe für bestimmte Arbeiten (in Orlando und Frankfurt) zu viel berechnet. Bei einer anschließenden Untersuchung durch das DOJ stellte sich heraus, dass der Betrug noch ein weit größeres Ausmaß hatte als von DEC zugegeben.