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AMD und IBM erweitern Partnerschaft

16.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Advanced Micro Devices (AMD) und IBM wollen ihre Zusammenarbeit im Chipbereich ausweiten. Presseberichten zufolge soll die im Dezember 2002 getroffene Kooperation nun mindestens bis 2011 bestehen und neben der Forschung auch die Entwicklung von Produktionsprozessen im 22, 32-, und 45-Nanometer-Bereich umfassen. Bisher hatten sich die Entwickler lediglich mit Prozesstechnologien für Chips mit 65 Nanometer Strukturgröße befasst.

Die beiden Konzerne hatten bereits im September 2004 vereinbart, die auf drei Jahre befristete Vereinbarung um weitere drei Jahre zu verlängern (siehe auch: "IBM und AMD verlängern Kooperation für Chip-Herstellung").

IBM gilt als führend bei der Entwicklung neuer Fertigungstechniken, etwa das jetzt weit verbreitete Verfahren "Silicon-on-insulator", setzt aber weit weniger eigene Chips ab als beispielsweise Intel. (mb)