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Alcatel streicht 900 Stellen in den USA

05.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der französische TK-Ausrüster Alcatel will in den kommenden Monaten drei US-Niederlassungen schließen und rund 900 Mitarbeiter entlassen. Betroffen seien die Glasfaserfabrik in Portland, Oregon, sowie zwei Forschungslabors in Milpitas, Kalifornien, und Andover, Massachusetts, teilte der Konzern am vergangenen Freitag mit. "Das Geschäftsklima in den Vereinigten Staaten ist unverändert schwierig, und wir müssen unsere operativen Kosten drücken", begründete Mike Quigley, President Alcatel Americas, die Entscheidung. Ende Mai hatte das französische Unternehmen überraschend eine drastische Gewinnwarnung veröffentlicht, nachdem die Übernahmegespräche mit Lucent Technologies vorerst gescheitert waren (Computerwoche.de berichtete).