Ratgeber Server-Konsolidierung

So vermeiden Sie die häufigsten Irrtümer

Alexander Dreyßig

Alexander Dreyßig betreut als Portal Manager das Online-Angebot des TecChannel. Neben seinen umfangreichen Tätigkeiten im Bereich Content Management ist er als Autor im Bereich Hardware- und IT-Gadgets aktiv.

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Irrtum 4: Alle Workloads lassen sich gleichermaßen virtualisieren

Manche Workloads lassen sich nicht ohne Performance-Einbußen virtualisieren.
Manche Workloads lassen sich nicht ohne Performance-Einbußen virtualisieren.
Foto: stock.xchng/brcwcs

Virtualisierungs-Technologien haben sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Längst geht es nicht mehr nur um die Virtualisierung von Test- und Entwicklungs-Servern. Nichtsdestotrotz ist bisher noch nicht der Punkt erreicht, an dem man Performance-Aspekte außer Acht lassen könnte. So benötigen manche Anwendungen physische Hardware-Ereignisse, um zuverlässig zu funktionieren. Zum Teil werden auch spezifische Time Stamps benötigt. Hypervisoren und Virtualisierungstechnologien können bisher noch nicht sicherstellen, dass diese Trigger und Zeitstempelgesetzt werden. Dies kann negative Auswirkungen auf die Genauigkeit der Messung und Berechnung von Ressourcen haben. Die Notwendigkeit exakt terminierter Aktionen verbietet es daher bestimmte Anwendungen, etwas zur Prozess-Kontrolle zu virtualisieren.

Eine andere Gruppe von Anwendungen, bei der Anwender mit der Virtualisierung vorsichtig sein sollten, sind Input/Output (I/O)-intensive Prozesse. Während der IBM-Mainframe das Problem hardwareseitig gelöst hat, tun sich andere Server-Plattformen hier nach wie vor schwer.

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