Ratgeber Server-Konsolidierung

So vermeiden Sie die häufigsten Irrtümer

Alexander Dreyßig

Alexander Dreyßig betreut als Portal Manager das Online-Angebot des TecChannel. Neben seinen umfangreichen Tätigkeiten im Bereich Content Management ist er als Autor im Bereich Hardware- und IT-Gadgets aktiv.

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Irrtum1: Am Ende sollten möglichst wenige und möglichst große Server im Data Center stehen

Viele IT-Verantwortliche versuchen bei der Konsolidierung ihrer Serverlandschaft möglichst viel Platz im Rechenzentrum einzusparen und die Anzahl der physischen Server soweit wie irgend möglich zu reduzieren. Wie Gartner jetzt ermittelt hat, erweist sich ein solches Vorgehen im schlimmsten Fall sogar als kontraproduktiv.

So vergessen viele RZ-Manager schlicht die Frage der Skalierbarkeit. Ist ein Rechenzentrum erst einmal auf das absolute Minimum eingedampft, bleibt häufig kein Spielraum für späteres Wachstum. Ist ein Engpass erreicht, müssen möglichst schnell neue Server beschafft werden. Kosteneinsparungen durch die vorangegangene Server-Konsolidierung werden so schnell wieder marginalisiert.

Zum zweiten muss die Frage der Software-Lizensierung in die Überlegungen mit einfließen. Obwohl in diesem Bereich Kosten eingespart werden können, kann im schlimmsten Fall auch das Gegenteil eintreten. So kann es beispielsweise vorkommen, dass ein Kunde einen virtualisierten Server auf zwei von acht Prozessoren betreibt, während der Softwarehersteller zur Berechnung der Lizenzkosten die nominelle Hardwareleistung von acht CPUs heranzieht.

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