Mehr Collaboration-Funktionen

Die besten Tools für Lotus Notes

Markus Strehlitz beschäftigt sich als freier Journalist mit allen Aspekten rund um das Thema Informationstechnologie sowie weiteren Technikthemen. Er schreibt sowohl für Fachzeitschriften wie Computerwoche und Online-Medien wie zdnet.de als auch für Tageszeitungen oder Wissenschaftsmagazine. Vor seiner Selbständigkeit arbeitete er als Redakteur im Software-Ressort der Computer Zeitung.
Während IBM auf Social Software setzt, erfreut sich Notes/Domino reger Beliebtheit, wie die vielen Partnerlösungen zeigen.

IBM verkündet gerne das nahe Ende der E-Mail. Der IT-Konzern sieht Social-Software-Technologien als die Kommunikationskanäle der Zukunft. Doch trotzdem ist die integrierte Messaging- und Kalenderanwendung Lotus Notes weiterhin die zentrale Plattform im Collaboration-Portfolio von IBM - inklusive der Server-Variante Domino.

Das ist aber kein Widerspruch. Notes bietet auch Funktionen für die Zusammenarbeit sowie das Aktivitätenmanagement. Und entsprechend IBMs Ausrichtung auf Social Computing lassen sich die Unified-Communications-Plattform Sametime sowie die Web-2.0-Lösung Connections mit Notes integrieren. Das einstige Groupware-System soll somit zur Standard-Bürolösung für das Enterprise 2.0 werden, wenn es nach den Plänen von IBM geht.

Doch Notes verknüpft sich nicht nur mit den hauseigenen Produkten. Rund um Notes und Domino existiert ein großes Ökosystem aus Zusatzwerkzeugen. Diese bieten dem Nutzer ein breites Spektrum an Unterstützung für seine tägliche Arbeit. Eine besonders große Auswahl hat er, wenn es um Lösungen geht, die beim Management der E-Mails behilflich sind. In diesem Bereich gibt es erwartungsgemäß relativ viele Notes-Erweiterungen - etwa um die digitale Post zu schützen oder das Mail-System zu entlasten.

Doch daneben haben Anbieter Verknüpfungen mit viele unterschiedlichen Technologien entwickelt: zum Beispiel für das Dokumenten-, das Projekt- oder das Kundenbeziehungsmanagement. Darüber hinaus gibt es Erweiterungen in Bereichen, die bereits vom Lotus-Portfolio abgedeckt werden - wie etwa für Unified Communications. Diese können gerade für kleinere Unternehmen eine Alternative zu den im Einzelfall überdimensionierten IBM-Lösungen darstellen.

Zu den Zusatzwerkzeugen für Notes zählen auch Integrations-Tools, die eine Verbindung zwischen dem Lotus-System und SAP aufbauen. Schließlich haben viele Notes-Nutzer die Unternehmenssoftware aus Walldorf im Einsatz und benötigen eine Möglichkeit, um Daten zwischen beiden Lösungen auszutauschen.