iPad-Alternativen auf dem Prüfstand

Ultrabooks und Tablets im Vergleich

04.06.2012 | von 
Oliver Schonschek
Oliver Schonschek ist freier IT-Fachjournalist und IT-Analyst in Bad Ems.
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Ultrabook vs. Tablet: Anwendungsvielfalt und Preis

Preislich sind die dünnen und leichten Ultrabooks im Vergleich zu klassischen Notebooks eher üppig ausgefallen. So liegt der Acer Aspire S3 laut Hersteller zwischen 799 und 1199 Euro, bei größerer Speicherkapazität auch deutlich mehr. Ein Apple iPad3 mit 64 GB und WLAN bekommen Sie bei Apple gegenwärtig für 679 Euro.

Ob sich diese Investition lohnt, kommt ganz auf Ihre mobilen Pläne an. Was Business-Anwender mit einem Tablet machen wollen, hat zum Beispiel PAC im Auftrag von Microsoft untersucht. Laut der Studie „Tablets im Unternehmenseinsatz“ sind die typischen Tätigkeiten mit einem Tablet der Empfang und Versand von E-Mails und die Präsentation von Vertriebsmaterial beim Kunden. Jeder Dritte möchte damit Office-Dokumente bearbeiten, jeder Fünfte sieht einen Mehrwert der Tablets beim Zugriff auf CRM- oder ERP-Lösungen. Diese Aufgaben lassen sich natürlich auch mit einem Ultrabook erledigen.

Tipp:

Tablets wie das iPad2 bieten eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten. Wer jedoch einen leichten, mobilen Computer für das Schreiben umfangreicher Texte sucht, sollte eine zusätzliche Tastatur für das iPad2 oder aber ein Ultrabook wählen
Tablets wie das iPad2 bieten eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten. Wer jedoch einen leichten, mobilen Computer für das Schreiben umfangreicher Texte sucht, sollte eine zusätzliche Tastatur für das iPad2 oder aber ein Ultrabook wählen
Foto: Apple

Wenn Sie Anwendungen wie umfangreiche Besuchsberichte oder ausführliche Konzeptarbeiten unterwegs planen, bei denen Sie viel tippen müssen, sollten Sie entweder ein Tablet nutzen, das Sie um eine zum Beispiel in der Schutzhülle integrierte Tastatur ergänzen. Oder aber Sie greifen zu einem Ultrabook. Ohne Zusatztastatur sind Tablets aus ergonomischer Sicht nicht für längere Textarbeiten geeignet, auch wenn die Touchscreen-Tastatur genau und schnell anspricht. Arbeitsschützer verweisen darauf, dass längeres Lesen und Schreiben am Tablet zu einer eher ungünstigen Körperhaltung führt. Zudem könne es zu ungünstigen Reflexionen auf dem Tablet-Display kommen. Wer allerdings hauptsächlich am Schreibtisch tippen möchte, sollte auch bei Ultrabooks und klassischen Notebooks zu Notebook-Ständer und externer Tastatur greifen.

 

Dr. Dietmar Müller
Immer mehr Shop-Anbieter setzen auf Tablets als eigenständigen Vertriebskanal. Ein bekannter Hamburger Versender beispielsweise hat jetzt einen Shop entwickelt, der speziell für Nutzer von Tablet-PCs gedacht ist - und die iPad-Features in Shopping-Erlebnisse umsetzt. Das dürfte Schule machen, oder? Beitrag auf IBM_Experts: http://ibmexperts.computerwoche.de/commerce/artikel/einkaufen-tablet

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