Linux-Distribution

openSUSE 12.1 im Überblick

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
Jüngst wurde eine neue große Version von openSUSE ausgebeben. Zweifellos ist diese Distribution eine der beliebtesten und somit einen genaueren Blick wert.
openSUSE 12.1 bringt viele Neuerungen mit.
openSUSE 12.1 bringt viele Neuerungen mit.
Foto: Jürgen Donauer

openSUSE 12.1 bringt viele Neuerungen und Änderungen mit sich. Es beinhaltet nicht nur aktuelle Versionen der Desktop-Umgebungen GNOME und KDE, sondern auch die Möglichkeit einer eigenen Cloud. Damit wollen die Entwickler Anwendern helfen, Daten wieder unter die eigene Kontrolle zu bringen, statt diese in die Hände von Anbietern wie Dropbox zu legen.

Um Ihnen so einen genauen Einblick wie möglich zu geben, teilt sich dieser Artikel in drei Teile. Zunächst werfen wir einen Blick auf allgemeine Änderungen und Neuerungen. Danach stellen wir die enthaltenen Software-Pakete vor. Die Alternativen-Desktop-Umgebungen Xfce und LXDE sind zwar weiterhin an Bord, allerdings haben diese keine großen Funktions- oder Versions-Updates seit der letzten openSUSE-Ausgabe erhalten. Kleinere Verbesserungen haben die Entwicklern jedoch umgesetzt.

Nach einer Abstinenz von vier Ausgaben ist sogar KDE 3 wieder eine Option. Diese Desktop-Umgebung ist aber nicht auf der DVD enthalten, sondern lässt sich über das offizielle Repository nachinstallieren.