SAP, Telekom, Siemens, BASF
Die Top Ten DAX-Konzerne im Website-Check
Platz 10 - Eon.de: Ganz hübsch, wenig Substanz

Foto: Stefan von Gagern
Der Energiekonzern Eon serviert dem Besucher auf der Startseite ein Video, dessen dünnen Inhalt man auch mit einem Foto und kurzen Text hätte präsentieren können. Beim Wiederbesuch der Homepage aus einem anderen Bereich der Site wird das sperrige Element noch einmal geladen. Das hindert zwar nicht, den Rest der Seite schon einmal zu erfassen, aber der ständige Ladebalken macht keinen Spaß. Folgerichtig landete Eon wegen des unnützen Videos auch im Performance-Test auf dem letzten Platz.

Foto: Stefan von Gagern
Der Rest der Site bietet solide, aber mittelmäßige Kost. Zwar macht die moderne Optik auf den ersten Blick keinen schlechten Eindruck, inhaltlich sieht es an vielen Stellen aber dünn aus. Kurze Texte begleiten meist Lifestyle-Fotos, die noch nicht einmal im Kopf des Besuchers ankommen. Ein wichtiges Element für Kunden und Interessenten sind die Eon-Tarifberater, die im praktischen Einsatz jedoch enttäuschen: Findet zum Beispiel der Strom-Berater nichts im gewünschten Postleitzahlen-Gebiet, schickt er die Besucher auf das Partnerportal www.e-wie-einfach.de, wo sie von vorn beginnen. Sicher hat die Umleitung interne Gründe, aber warum sollte das die Kunden interessieren? Immerhin sind die angebotenen Anmeldeformulare und allgemeine Umzugstipps gute Inhalte, die mit der brauchbaren Navigation auch gut erreichbar sind.
Fazit: Eon liefert einen Auftritt ab, dessen Verpackung gut aussieht, der Inhalt aber mau ausfällt. Da rettet die an sich gelungene Navigation wenig.
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