Great Place to Work

Die besten Arbeitgeber in der IT 2013

Alexandra Mesmer
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 14 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie schreibt, redigiert, organisiert, moderiert und kümmert sich um die Online-Rubriken Karriere & Gehalt, Freiberufler, Young Professional und den Karriere-Ratgeber sowie den Karriere- und Freiberufler-Newsletter.
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Gemeinsam mit dem Great Place to Work Institute und dem Bitkom hat die COMPUTERWOCHE die IT-Unternehmen mit den zufriedensten Mitarbeitern und der besten Personalarbeit ermittelt. Lesen Sie, wo IT-Profis sich gut aufgehoben fühlen.

Wann ist ein Unternehmen ein guter Arbeitgeber? Diese Frage bewegt Bewerber wie Mitarbeiter und Unternehmen. Wer zufriedene Mitarbeiter hat, braucht sich um deren Motivation und Leistungsbereitschaft nicht zu sorgen. Damit sind die Weichen für unternehmerischen Erfolg gestellt. Personalkennziffern wie Fluktuation und Krankenstand können gute Arbeitgeber in der Regel vernachlässigen. Das zeigt der Benchmark-Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in der IT 2013", den das unabhängige Great Place to Work Institute in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Bitkom und der COMPUTERWOCHE zum ersten Mal auflegte. In den 40 prämierten IT-Unternehmen beträgt die Fluktuationsrate durchschnittlich nur 2,8 Prozent, der Krankenstand pro Mitarbeiter 2,4 Tage im Jahr.

Karsten Schulte-Deußen: "In Sachen Arbeitsplatzkultur ist die IT-Branche ein Trendsetter."
Karsten Schulte-Deußen: "In Sachen Arbeitsplatzkultur ist die IT-Branche ein Trendsetter."
Foto: Great Place to Work

Die Attraktivität eines Arbeitgebers hängt an vielen Dingen: So ergab die anonyme Befragung der Mitarbeiter, dass harte Faktoren wie üppige Sozialleistungen oder die wirtschaftliche Beteiligung am Unternehmenserfolg ebenso wichtig sind wie integre, verlässliche und kompetente Führungskräfte, gute Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeiter und das Thema Work-Life-Balance mit entsprechenden Angeboten zur Gesundheitsförderung. „Was die Qualität der Arbeitsplatzkultur betrifft, ist die IT-Branche ein Trendsetter", sagt Karsten Schulte-Deußen, der die Studien von Great Place to Work verantwortet. „Hierzu zählen ein guter Teamgeist ebenso wie die Anerkennung für Mitarbeiter und vertrauenswürdige Führungskräfte."

Studie: Die besten Arbeitgeber in der IT

Great Place to Work: Seit zehn Jahren veranstaltet das unabhängige Great Place to Work Institute den Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber". 2012 wurde in Kooperation mit dem Bitkom und der COMPUTERWOCHE erstmals der Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in der IT" angesetzt.

Methode: Basis ist eine anonyme Mitarbeiterbefragung zu Themen wie Vertrauen, Identifikation, Teamgeist, berufliche Entwicklung und Work-Life-Balance. Im „Kultur Audit" werden HR-Verantwortliche zur Personalarbeit befragt, die nach Kriterien wie nachhaltige Personalführung, Chancengleichheit oder Kompetenzvermittlung analysiert wird.

Bewertung: Zwei Drittel der Gesamtnote beruhen auf den Ergebnissen der Mitarbeiterbefragung, ein Drittel auf dem „Kultur Audit". Von den 87 teilnehmenden IT-Unternehmen wurden die 40 besten Arbeitgeber in vier Größenklassen prämiert.

Teilnahme: IT-Unternehmen, die in diesem Jahr mitmachen möchten, können sich ab sofort bis zum 18. Oktober 2013 für den Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in der ITK 2014" anmelden. Die Web-Adresse lautet: www.greatplacetowork.de/beste-arbeitgeber-itk-2014.

Wenige Branchen spüren den Engpass an Fachkräften stärker als die ITK, entsprechend groß sind die Anstrengungen der ausgezeichneten IT-Firmen, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Sie beschäftigen sich mit Employer Branding, kooperieren mit Hochschulen, sind auf Messen vertreten und rekrutieren zunehmend auch im Ausland. Frauen für IT-Berufe zu gewinnen ist für sie ebenfalls eine wichtige Aufgabe. Die besten Arbeitgeber machen sich zudem die Informationstechnologie in der Personalarbeit zunutze, etwa durch die Bewerberansprache über Social Media oder durch Podcasts und Blogs in der internen Kommunikation.

In der Königsklasse der IT-Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern hat sich die Microsoft Deutschland GmbH vor der Datev und der SAP AG durchgesetzt. Diese Unternehmen haben die beste Persoanlarbeit und die zufriedensten Mitarbeiter. In den drei weiteren Größenklassen heißen die Gewinner netapp, Pentasys und MaibornWolff et al.. Wir haben mit den Personalverantwortlichen gesprochen – und einige überraschende Dinge erfahren.

Auf der CeBIT diskutierten wir mit den Siegern des Great-Place-to-Work-Wettbewerbs, was einen guten Arbeitgeber auszeichnet:

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JustBeep
Trotzdem bleibt zu bezweifeln, daß myHammer ein "Srum-Entwicklungsteam" hat. Bei uns heißt die Methodologie immer noch "Scrum" ...

Alexandra Mesmer
amesmer@computerwoche.de Danke für die Hinweise. Die Bildergalerie ist so aufgebaut, dass Sie immer rechts klicken müssen, damit die Reihenfolge der Unternehmen stimmt. Bei uns funktioniert es mit dem Rechtsklicken, vielleicht liegt es an Ihrem Browser? MyHammer gehört zur Größenklasse der Unternehmen zwischen 50 bis 100 Mitarbeiter und ist auch richtig eingeordnet, allerdings nur, wenn man rechts klickt.. Für eine bessere Übersicht haben wir die Rankings der vier Größenklassen als Kästen auf den Artikelseiten eingefügt. Beste Grüße aus der Redaktion

JustBeep
Sicherlich verdient die Computerwoche auf ihre Weise (Headlines, Aufmerksamkeit, Aufmacher, Sommerlochthemen, ...) an dem sogenannten Fachkräftemangel. In Wirklichkeit ist es aber ein Papiertiger, hinter dem nur eines steht: Lohndumping durch die BlueCard (bei der nun die Gehaltsgrenze so weit runtergedrückt wurde, daß sogar Facharbeiter um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Wer wird noch einen deutschen Informatiker für € 50.000,- anstellen, wenn's den EU-Informatiker für € 35.000,- gibt? Den vielbeschworenen Fachkräftemangel gibt es nämlich in Wirklichkeit nicht: http://tinyurl.com/athe2zh

disqus_htpvhYIJUD
Also die Bildserie ist nicht wirklich funktionsfähig - nur nach Links klicken möglich - keine Übersichtstabelle - Myhammer mit 60 Mitarbeitern in der Kategorie über 1.000 eingeordnet -.- Der Artikel selbst ist sehr gelungen, aber an der Umsetzung haperts noch ;)

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