Great Place to Work

Die besten Arbeitgeber in der IT 2013

Alexandra Mesmer
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 14 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie schreibt, redigiert, organisiert, moderiert und kümmert sich um die Online-Rubriken Karriere & Gehalt, Freiberufler, Young Professional und den Karriere-Ratgeber sowie den Karriere- und Freiberufler-Newsletter.
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MaibornWolff et al: Offen, freundschaftlich, exzellent

In der Größenklasse 51 bis 100 Mitarbeiter hat sich der Münchner IT-Dienstleister MaibornWolff et al. behauptet, der inzwischen 91 Beschäftigte zählt. Die Geschäftsführer Volker Maiborn und Jens Rieger sind in jeder Beziehung erfolgreich: In Online-Portalen wie Kununu und im Great-Place-to-Work-Wettbewerb erhalten sie Bestnoten als Arbeitgeber.

Einmal in der Woche treffen sich alle MaibornWolff-Mitarbeiter zum Austausch.
Einmal in der Woche treffen sich alle MaibornWolff-Mitarbeiter zum Austausch.
Foto: MaibornWolff et al GmbH

Stets wird ihnen ein familiärer, fairer und offener Umgang bescheinigt, was ihren Anspruch bestätigt, möglichst authentisch zu sein und niemandem etwas vorzumachen. Schon am Vorstellungstag mit Präsentation, Fach- und Persönlichkeitsinterview erhalten die Kandidaten Feedback und bei Erfolg ein Jobangebot. Für interne Transparenz sorgt die wöchentliche Freitagsrunde, zu der sich die ganze Firma trifft, um über Projekte und Aktuelles zu sprechen. Impulse und Ideen der Mitarbeiter werden umgesetzt, vom Dienstfahrrad bis zum Yoga-Kurs. Die offene und freundschaftliche Kultur trägt nach Maiborns Ansicht auch zur Work-Life-Balance bei: „Wir nehmen uns gegenseitig ernst und belasten uns nicht durch politische Spielchen. Work-Life-Balance fängt bei uns damit an, dass wir in erster Linie 40 Stunden in der Woche arbeiten. Es gibt keine Arbeit am Wochenende oder eine Kultur, in der es cool ist, um 22 Uhr eine Mail zu schreiben." Geschäftsführerkollege Rieger weiß aber, dass „allein eine gute Kultur ein Team nicht zusammenhält. Die Inhalte, an denen man wachsen kann, müssen stimmen."

MaibornWolff-Vorstände Volker Maiborn (links) und Jens Rieger schreiben keine Mails nach 22 Uhr.
MaibornWolff-Vorstände Volker Maiborn (links) und Jens Rieger schreiben keine Mails nach 22 Uhr.
Foto: MaibornWolff et al GmbH

Darum gehört Exzellenz neben Leidenschaft und Verantwortung zu den zentralen Werten: „Wir strengen uns an, unser Bestes zu geben und so gut wie möglich zu sein" lautet Riegers Credo. In Projektgruppen werden Themen wie Prozessstandards, interne Kommunikation oder auch die Integration neuer Kollegen weiterentwickelt. Exzellent sollten auch die Bewerber sein, so Rieger: „Exzellenz heißt für uns nicht, dass ein Kandidat nur Einser haben muss. Er muss gut qualifiziert sein und mitdenken." Um begabte Studenten zu unterstützen, kooperiert der IT-Dienstleister seit Kurzem mit dem Elitestudiengang Software Engineering der Universität Augsburg. Zur Partnerschaft gehört eine jährliche Weiterbildungsveranstaltung für Studenten und Gastvorträge an der Hochschule, etwa über die Entwicklung von mobilen Apps für BMW.

Gewinner in der Größenklasse 50 - 100 Mitarbeiter

  1. MaibornWolff et al GmbH

  2. mindsquare GmbH

  3. TomTec Imaging Systems GmbH

  4. sepago GmbH

  5. Projektron GmbH

  6. Intact Integrated Services GmbH

  7. GAMBIT Consulting GmbH

  8. Cofinpro AG

  9. doubleSlash Net-Business GmbH

  10. Step Ahead AG

  11. baramundi software AG

  12. MyHammer AG

  13. B1 Systems GmbH

  14. ITGAIN GmbH

  15. FORTIS IT-Services GmbH

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JustBeep
Trotzdem bleibt zu bezweifeln, daß myHammer ein "Srum-Entwicklungsteam" hat. Bei uns heißt die Methodologie immer noch "Scrum" ...

Alexandra Mesmer
amesmer@computerwoche.de Danke für die Hinweise. Die Bildergalerie ist so aufgebaut, dass Sie immer rechts klicken müssen, damit die Reihenfolge der Unternehmen stimmt. Bei uns funktioniert es mit dem Rechtsklicken, vielleicht liegt es an Ihrem Browser? MyHammer gehört zur Größenklasse der Unternehmen zwischen 50 bis 100 Mitarbeiter und ist auch richtig eingeordnet, allerdings nur, wenn man rechts klickt.. Für eine bessere Übersicht haben wir die Rankings der vier Größenklassen als Kästen auf den Artikelseiten eingefügt. Beste Grüße aus der Redaktion

JustBeep
Sicherlich verdient die Computerwoche auf ihre Weise (Headlines, Aufmerksamkeit, Aufmacher, Sommerlochthemen, ...) an dem sogenannten Fachkräftemangel. In Wirklichkeit ist es aber ein Papiertiger, hinter dem nur eines steht: Lohndumping durch die BlueCard (bei der nun die Gehaltsgrenze so weit runtergedrückt wurde, daß sogar Facharbeiter um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Wer wird noch einen deutschen Informatiker für € 50.000,- anstellen, wenn's den EU-Informatiker für € 35.000,- gibt? Den vielbeschworenen Fachkräftemangel gibt es nämlich in Wirklichkeit nicht: http://tinyurl.com/athe2zh

disqus_htpvhYIJUD
Also die Bildserie ist nicht wirklich funktionsfähig - nur nach Links klicken möglich - keine Übersichtstabelle - Myhammer mit 60 Mitarbeitern in der Kategorie über 1.000 eingeordnet -.- Der Artikel selbst ist sehr gelungen, aber an der Umsetzung haperts noch ;)

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