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Die besten Arbeitgeber in der IT 2013

Alexandra Mesmer
Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 14 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie schreibt, redigiert, organisiert, moderiert und kümmert sich um die Online-Rubriken Karriere & Gehalt, Freiberufler, Young Professional und den Karriere-Ratgeber sowie den Karriere- und Freiberufler-Newsletter.
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Pentasys: Auf Augenhöhe mit dem Bewerber

In der Größenklasse von 101 bis 500 Mitarbeitern hat Pentasys die Nase vorn. Zu den Erfolgsgeheimnissen gehört es, die Mitarbeiter von Beginn an ernst zu nehmen – schon im Bewerbungsprozess. IT-Spezialisten monatelang auf eine Antwort warten zu lassen kommt für Martin Lehnert, Personalchef beim Münchner IT-Dienstleister, nicht in Frage: „Bewerber haben eine zügige Rückmeldung und ein Gespräch auf Augenhöhe verdient. Um auf beiden Seiten für Erwartungssicherheit bezüglich der künftigen Aufgabe zu sorgen, halten wir eine Gesprächsbeziehung auf Augenhöhe für am sinnvollsten. Letztlich bewerben wir uns als Unternehmen auch beim Bewerber!"

Pentasys-Personaler Martin Lehnert ist zufrieden mit dem positiven Feedback von Mitarbeitern wie Bewerbern.
Pentasys-Personaler Martin Lehnert ist zufrieden mit dem positiven Feedback von Mitarbeitern wie Bewerbern.
Foto: PENTASYS AG

Lehnert freut sich über das positive Feedback, das Bewerber zum schnellen Bewerbungsprozess und dem transparenten Feedback geben. Das sei auch deshalb wichtig, weil sich viele der Kandidaten auf Empfehlung der eigenen Mitarbeiter beim IT-Dienstleister bewerben. Zufriedene Mitarbeiter, die in ihrem Umfeld über ihre Arbeit berichten und andere werben, begründen den guten Ruf des Unternehmens mit und erleichtern dem Personaler die Arbeit.

Die Pentasys-Vorstände Franz Wenzel (links) und Uwe Koch.
Die Pentasys-Vorstände Franz Wenzel (links) und Uwe Koch.
Foto: PENTASYS AG

Am besten beurteilen Pentasys-Mitarbeiter, dass ihre Führungskräfte gut erreichbar und unkompliziert anzusprechen sind. Lehnert sieht sein Führungsverständnis bestätigt: „Wachstum darf kein Grund dafür sein, dass Kommunikation nicht klappt. Ein Teil unserer Führungsarbeit ist es, den Mitarbeitern zu ermöglichen, ihre Anliegen ins Gespräch zu bringen und ein enges Vertrauensverhältnis herzustellen, gerade weil unsere Consultants im Projekteinsatz direkt vor Ort bei unseren Kunden tätig sind."

Derzeit beschäftigt das Unternehmen 161 feste Mitarbeiter und etwa 140 Freiberufler. Um sich gegenüber großen produktorientierten Unternehmen abzugrenzen, hebt Lehnert die Qualitäten des inhabergeführten Mittelständlers hervor: „Hier sind die Entscheidungswege kurz, der einzelne Mitarbeiter wird anders sichtbar, und soziale Eigenschaften wie Vertrauen, Sicherheit und die Qualität des kollegialen Miteinanders werden als attraktiv empfunden." Das zeige sich beispielsweise in den zweimal jährlich stattfindenden Workshop-Wochen, in denen Mitarbeiter sich gegenseitig trainieren und ihr Fachwissen weitergeben.

Gewinner in der Größenklasse 101 bis 500 Mitarbeiter

  1. PENTASYS AG

  2. ConVista Consulting AG

  3. SAS Institute GmbH

  4. Adobe Systems GmbH

  5. Zühlke Engineering GmbH

  6. Congstar GmbH

  7. QlikTech GmbH

  8. metafinanz Informationssysteme GmbH

  9. Infomotion GmbH

  10. genua mbH

  11. cleverbridge AG

  12. AutoScout24 GmbH

  13. Beck et al. Services GmbH

  14. GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH

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JustBeep
Trotzdem bleibt zu bezweifeln, daß myHammer ein "Srum-Entwicklungsteam" hat. Bei uns heißt die Methodologie immer noch "Scrum" ...

Alexandra Mesmer
amesmer@computerwoche.de Danke für die Hinweise. Die Bildergalerie ist so aufgebaut, dass Sie immer rechts klicken müssen, damit die Reihenfolge der Unternehmen stimmt. Bei uns funktioniert es mit dem Rechtsklicken, vielleicht liegt es an Ihrem Browser? MyHammer gehört zur Größenklasse der Unternehmen zwischen 50 bis 100 Mitarbeiter und ist auch richtig eingeordnet, allerdings nur, wenn man rechts klickt.. Für eine bessere Übersicht haben wir die Rankings der vier Größenklassen als Kästen auf den Artikelseiten eingefügt. Beste Grüße aus der Redaktion

JustBeep
Sicherlich verdient die Computerwoche auf ihre Weise (Headlines, Aufmerksamkeit, Aufmacher, Sommerlochthemen, ...) an dem sogenannten Fachkräftemangel. In Wirklichkeit ist es aber ein Papiertiger, hinter dem nur eines steht: Lohndumping durch die BlueCard (bei der nun die Gehaltsgrenze so weit runtergedrückt wurde, daß sogar Facharbeiter um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Wer wird noch einen deutschen Informatiker für € 50.000,- anstellen, wenn's den EU-Informatiker für € 35.000,- gibt? Den vielbeschworenen Fachkräftemangel gibt es nämlich in Wirklichkeit nicht: http://tinyurl.com/athe2zh

disqus_htpvhYIJUD
Also die Bildserie ist nicht wirklich funktionsfähig - nur nach Links klicken möglich - keine Übersichtstabelle - Myhammer mit 60 Mitarbeitern in der Kategorie über 1.000 eingeordnet -.- Der Artikel selbst ist sehr gelungen, aber an der Umsetzung haperts noch ;)

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