Data Center, Virtualisierung, Storage

Zehn sichere Wege zum Sparen im IT-Betrieb

03.02.2011 | von 
Wolfgang Herrmann
Wolfgang Herrmann ist Chefredakteur der CW-Schwesterpublikation TecChannel. Er war zuvor stellvertretender Chefredakteur COMPUTERWOCHE. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören Data Center, Virtualisierung, Open Source und Cloud Computing. Er studierte Betriebswirtschaft und arbeitete unter anderem für den Vogel Verlag, den PC Magazin Verlag und die Suse Linux AG.
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Verhandeln Sie große Verträge neu

Beginnen Sie mit den Verträgen Ihrer TK-Dienstleister, darunter etwa die Telekom, BT oder AT&T. Wenn Sie TK-Dienste nicht in weiten Teilen ausgelagert haben, gehören diese Kontrakte wahrscheinlich zu den größten innerhalb der IT-Organisation. In der Regel handelt es sich um mehrjährige Vereinbarungen, die oft mehrere Millionen Dollar im Jahr kosten.

Prüfen Sie beispielsweise, ob die in den Verträgen festgelegten Tarife noch zu den aktuellen Marktbedingungen passen. Viele Gebühren sind in den vergangenen Jahren drastisch gesunken. Wenn Sie Ihre Verträge in den in den letzten sechs Monaten nicht neu verhandelt haben, zahlen Sie wahrscheinlich zuviel. Um Kosten zu senken, kann es sich auch lohnen, die Anzahl der TK-Lieferanten zu reduzieren, um auf diese Weise Größenvorteile zu erzielen. Aber Vorsicht: Die meisten Unternehmen fahren laut Gartner am besten, wenn Sie mit mindestens zwei TK-Dienstleistern zusammenarbeiten.

Beschränken Sie sich beim Prüfen nicht auf den TK-Bereich. Sie werden beispielsweise auch einige große Wartungsverträge für die wichtigsten Hardware-Plattformen haben, außerdem Software-Lizenzverträge, die ebenfalls gewichtige Kostenfaktoren bilden. Am besten richten Sie eine Datenbank mit den größten Verträgen ein und analysieren Sie diese etwa anhand der Umfänge, Laufzeiten oder der Möglichkeit, in Neuverhandlungen einzusteigen.

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