Mobile Security

Vielfalt ohne Ende

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Beitrag in Zusammenarbeit mit SAP
09.01.2012
Software Software für Gerätemanagement hilft, die zunehmende Vielfalt mobiler Geräte in den Unternehmen in den Griff zu bekommen. Doch Tools und Technologien können.

Bereits im nächsten Jahr sollen einer aktuellen Morgan-Stanley-Studie zufolge mehr Internetnutzer mobil im World Wide Web surfen als über den PC am Schreibtisch. Das hat weitreichende Folgen für die Arbeitswelt, prognostiziert eine IDCStudie zum gleichen Thema: Waren es bei der Umfrage 2010 noch weltweit 30 Prozent der Arbeitnehmer, die ihre privaten Endgeräte für geschäftliche Anwendungen einsetzten, sind es in diesem Jahr bereits 40 Prozent. Auf diese Weise spült der Trend "Bring-Your-Own-Device" (BYOD) eine ganze Armada privater Endgeräte in die Unternehmensnetzwerke - ein kaum beherrschbares Sicherheitsrisiko für Unternehmen.

Kontrolle über Client-Landschaft geht verloren

Die Unternehmen können der Entwicklung zunächst durchaus Positives abgewinnen. Viele springen auf den fahrenden Zug auf, weil sie eine erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit, größere Mobilität der Angestellten, flexiblere Arbeitsmodelle oder eine Senkung der IT-Kosten erwarten, wie der britische Marktforscher Vanson Bourne jüngst in einer Umfrage ermittelte. Doch vier von fünf IT-Verantwortlichen in den Firmen befürchten einer COMPUTERWOCHE- Studie zufolge auch, aufgrund von BYOD die Kontrolle über ihre Client-Landschaft zu verlieren, und bangen um die Sicherheit der Unternehmensdaten. "Unternehmen glichen früher sicherheitstechnisch einer Burg mit festen Ein- und Ausgängen", sagt Lynn-Kristin Thorenz, Director Research and Consulting bei IDC. "Diese Zeiten sind mit dem Aufkommen des Cloud Computings und der Nutzung von Mobilgeräten endgültig vorbei." Smartphones und Tablets gelten nicht umsonst als Einfalltore für Malware, Trojaner und Wi-Fi-Hacker. Der US-amerikanische Netzwerkspezialist Juniper verzeichnet für die Zeitspanne zwischen Mitte 2009 und 2011 einen Anstieg entsprechender Attacken auf Android-Geräte um 400 Prozent. Doch damit nicht genug der Gefahrenherde. Die Palette der Mobilgeräte umfasst neben dem Typus Privat-Handy noch weit mehr Gerätearten wie robuste Industrie-Handhelds, Fahrzeugortungsgeräte oder RFID-Chips, die gleichfalls Unternehmensdaten mobil übertragen. Bereits in 75 Prozent der Unternehmen kommt mehr als nur ein mobiles Betriebssystem zum Einsatz, errechnete Marktforscher Forrester.

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