Portale: Open Source im Anmarsch

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.

gute Administrationsfunktionen.

nur wenige einsatzbereite Portlets

Grundsätzlich sollten Unternehmen die verglichenen Open-Source-Portale auch dann beim Auswahlverfahren einbeziehen, wenn hohe Anforderungen an die beschriebenen Funktionen, die Portlet-Unterstützung und Content-Verwaltung bestehen. Ist hingegen zugleich eine komplexe Anwendungsintegration geplant, raten die Verfasser der Studie dazu, auf kommerzielle Produkte zu setzen, da diese mehr vorgefertigte Funktionen und Schnittstellen mitliefern. Hinzu kommt als Kriterium die Macht des Faktischen: Ist ein Anbieter mit seinen Infrastrukturprodukten im Unternehmen bereits dominant vertreten, hat es eventuell Sinn, auch dessen Portalsoftware zu nutzen. Allerdings lassen sich Open-Source-Produkte dank neuer Portalstandards mittlerweile auch mit kommerziellen Angeboten kombinieren. Wer also etwas mutiger ist, kann hier einiges an Lizenzkosten sparen.