IBM prophezeit

"Das Thema Mobility wird verschwinden"

29.10.2010
Die IBM sieht sich für eine Zukunft, in der mobiles Arbeiten selbstverständlich sein wird, gut gerüstet.

Der Trend ist klar erkennbar: Künftig werden immer mehr Menschen mit verschiedensten Geräten, etwa Notebook, Tablet oder Smartphone, über das Internet arbeiten. Lösungen sind gefragt, um die mobilen Endgeräte in die Infrastruktur zu integrieren, den Zugriff auf Unternehmensinformationen zu gewährleisten und für Sicherheit zu sorgen.

IBM: Lotus wird mobil
IBM: Lotus wird mobil
Foto: IBM

Geht es um die Bewältigung dieser Aufgaben, spielt die IBM trotz ihrer Größe nicht unbedingt in der vordersten Reihe mit: Beim mobilen Zugriff auf E-Mails, Kontakte oder Kalenderdaten etwa ist die Kombination von Microsoft Exchange und dem von Windows Mobile, iOS, Symbian und Android genutzten ActiveSync-Protokoll praktisch Standard. Nutzern von Lotus Notes/Domino wird im Allgemeinen empfohlen, Blackberries und den Blackberry Enterprise Server (BES) einzusetzen oder auf eine andere Middleware umzusteigen. Beim Device-Management, wo IBM im PC-Umfeld mit "Tivoli" vertreten ist, fehlt bislang eine Komponente für die Verwaltung von Smartphones.

Stefan Pfeiffer, Market Segment Manager Lotus, sieht hier eher ein Wahrnehmungsproblem. Tatsächlich unterstütze das SyncML-basierende "Lotus Notes Traveler" verschiedene Betriebssysteme, die bereitgestellten Funktionen gingen weit über das übliche Maß hinaus. ´So lasse sich je nach Sicherheitsanforderungen festlegen, ob ein Nutzer auf Kalendereinträge und Kontakte sowie auf E-Mails via Applikation oder nur via Web zugreifen darf. Pfeiffer weist außerdem darauf hin, dass IBM trotz gewisser Unzulänglichkeiten des proprietären Microsoft-Protokolls ActiveSync für das iPhone und andere Smartphones lizenziert habe.

Wie sein Kollege Michael Hoffmann, Certified IT Specialist - Lotus Mobility & Rich Client Technology, hinzufügt, sind diverse Verwaltungsfunktionen bereits als Standard in Lotus Domino enthalten. Außerdem habe IBM im Juli den System-Managment-Spezialisten Bigfix übernommen. Entsprechend gut stünden die Chancen, dass künftig PCs, Smartphones und andere Devices über eine einheitliche Management-Plattform kontrolliert werden könnten.

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