Linux- und Open-Source-Rückblick für KW 10

CrossOver 13.1.0 für Linux und Mac OS X

Jürgen Donauer war als Systemadministrator zunächst für Informix und später IBM tätig. Dann verschlug es ihn in das Rechenzentrum von Media-Saturn. Dort kümmerte er sich mitunter um die Webserver, Datenbankanbindungen und den Online-Shop. Anschließend war er als Redakteur im Bereich Linux für TecChannel tätig. Derzeit arbeitet Jürgen Donauer als freier Autor für TECCHANNEL und COMPUTERWOCHE sowie als Privatdozent.
CodeWeavers hat CrossOver 13.1.0 ausgegeben. Damit können Linux- und Mac-OS-X-Anwender Quicken 2014 laufen lassen.

Die COMPUTERWOCHE zeigt die wichtigsten Informationen zu Linux und Open-Source in Kalenderwoche 10. Scalix 12.0 bringt Unterstützung für Microsoft Outlook 2010 und 2013. Die FreeNAS Mini wird ab sofort ausgeliefert. Eine erste Beta-Version des Multimedia-Centers OpenELEC 4.0 mit XBMC 13 Beta "Gotham" ist verfügbar.

CrossOver 13.1.0

CrossOver ist eine von CodeWeavers entwickelte und kommerzielle Wine-Version. Die Software wird speziell entwickelt und vorkonfiguriert, damit Linux-Anwender populäre Windows-Programme laufen lassen können. Dazu gehören unter anderem Microsoft Office und Adobe Photoshop. Das Highlight von CrossOver 13.1.0 ist die Unterstützung für Quicken 2014. Weiterhin haben die Entwicklerlaut eigenen Angabendie Übersetzungen für Nicht-Englische-Sprachen verbessert.

Scalix 12.0

Scalix ist eine Alternative zu Microsoft Exchange und IBM Notes. Die Software liefert unter anderem Cloud-basiertes E-Mailing und Kalender-Funktionen.Version 12.0 bringt Unterstützung für Microsoft Outlook 2010 und 2013. Weiterhin ist ein Zugriff via Smartphone oder Tablet möglich. Aktuelle Browser werden von Scalix 12.0 unterstützt. Die Software bietet CalDAV und LDAP an. Sie finden eine freie Community-Version unterwww.scalix.com. Dort gibt es auch eine Test-Version der kommerziellen Variante, die Sie 30 Tage lang testen dürfen.Zu den offiziell unterstützten Betriebssystemen gehören Red Hat Enterprise Linux 5.0 oder 6.0, CentOS 5.0 oder 6.0 und SUSE Linux Enterprise Server 11.0.

FreeNAS Mini

Vor einiger Zeit haben die FreeNAS-Entwickler schon eigene FreeNAS-Rechner angekündigt. Diese Storage-Lösungen bringen Energie-effiziente Acht-Core-CPUs mit sich, die maximal 17 Watt brauchen. Weiterhin haben Sie AES-NI für komplette Festplatten-Verschlüsselung. Die 16 GByte Arbeitsspeicher lassen sich auch 32 GByte aufrüsten. Vorinstalliert ist die aktuelle Version von FreeNAS. Die Geräte fangen bei 995 US-Dollar (zirka 717 Euro) an und werden via Amazon.com vertrieben. Dieser Umstand lässt hoffen, dass es die NAS-Geräte in absehbarer Zeit auch in Europa und Deutschland gibt.

OpenELEC 4.0 Beta

OpenELEC ist ein sehr beliebtes, auf XBMC basierendes, Multimedia-System, das unter anderem auch für das Raspberry Pi und die OUYA verfügbar ist. Derzeit aktuell ist Version 3.2. OpenELEC 4.0 Beta bringt ebenfalls eine Beta-Version von XBMC 13 "Gotham" mit sich. Weiterhin an Bord sind Linux-Kernel 3.13, systemd 210 und X.Org-Server 1.15. Für Grafikkarten von NVIDIA und AMD gibt es spezielle Treiber. Mit OpenELEC 4.0 wollen die Entwickler auch die Anzahl der verfügbaren Abbilder vereinfachen. Künftig gibt es Images für AppleTV, Generic (i386 und x86_64), sowie Raspberry Pi.Sie finden weitere Informationen in der offiziellen Ankündigung. Die Beta-Versionen für OpenELEC 4.0 gibt es im Download-Bereich der Projektseite. Sie sind als Variante 3.95.1 ausgeschrieben.