Systemhaus-Award 2014

Cancom, Sysback und Prodatec sind die Besten

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.

Die besten großen Systemhäuser

1. Platz: Cancom

In der Kategorie der großen Systemhäuser konnte sich in diesem Jahr Cancom durchsetzen. Das Unternehmen ist zuletzt stark expandiert, unter anderem wurde Pironet NDH und der Allgeier-Tochter Didas Business Services übernommen. Erstere Akquisition ist eine Investition in das Cloud Computing. Letztere soll das angestammte Geschäftsfeld der Systemintegration stärken.

Aktuell schätzen die Kunden vornehmlich das Brot-und-Butter-Geschäft. Die mit Cancom betriebenen Projekte haben häufig Virtualisierungslösungen, neue IT-Infrastrukturen und verbesserte Anwendungslandschaften zum Ziel. Wenn es um den externen IT-Betrieb geht, kommen hin und wieder Managed-Service zum Tragen. Cloud-Projekte sind bis dato eine Randerscheinung. Insgesamt bewerteten die Anwender über 500 Projekte mit Cancom..

2. Platz: Allgeier Holding

Auch Allgeier feilt am Systemhaus-Geschäftsmodell, setzt dabei aber ganz offensichtlich andere Schwerpunkte als Cancom. Investitionen fließen vornehmlich ins Beratungsgeschäft unter anderem rund um Microsoft-Lösungen. In den Projektbewertungen rutschte Allgeier leicht von der Vorjahresnote 1,69 auf aktuell 1,80 ab, das Unternehmen büßte damit auch den Spitzenplatz vom Vorjahr ein.

3. Platz: Fritz&Macziol

Das Spitzentrio der großen Systemhäuser wird von Fritz&Macziol komplettiert. Der IT-Dienstleister konnte in der Umfrage vornehmlich mit Projekten im IBM- und Microsoft-Umfeld punkten. Oft wird der Anbieter zudem für Security- und Server-Infrastruktur-Projekte verpflichtet. Mit den Ergebnissen sind die Kunden zufrieden: In 140 bewerteten Projekte gab sie Fritz&Macziol Durchschnittsnote 1,83.

Update: Der französische Mischkonzern Vinci hat sämtliche Anteile und Assets der Imtech ICT Division erworben und damit auch sämtliche Anteile der Ulmer Systemhauses Fritz & Macziol.