Enterprise Mobility

7P macht Sharepoint mobil

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Die Lösung "7P Mobile SharePoint" verspricht insbesondere kleinen Firmen einen schnellen und günstigen Einstieg in die mobile Welt. Geht der Plan auf?

Gerade bei mittelständischen Unternehmen ist der Sharepoint Server von Microsoft eine weit verbreitete und beliebte Plattform. Der Grund: Mit der Lösung lassen sich Applikationen für sämtliche Organisationsbereiche bereitstellen; Daten aus SAP können direkt angezeigt, in Version 2010 dank Business Connectivity Services sogar editiert werden.

Obwohl Sharepoint als Online-Portal für den Zugriff von unterwegs via Internet nahezu prädestiniert ist und Echtzeitdaten liefert, bleiben Nutzer mit mobilen Endgeräten aber meist außen vor. Schuld daran sind die eingeschränkten Anzeige- und Eingabemöglichkeiten. So bieten zwar inzwischen Tablets wie das Apple iPad eine erforderliche Display-Größe, anders als bei der Desktop-Version verwehrt Sharepoint dem mobilen Safari-Browser von iOS jedoch bestimmte Editiermöglichkeiten.

Immerhin gibt es eine Reihe von Workarounds sowie mobile Apps, um Sharepoint auf dem iPad zu nutzen. Für Unternehmen, die verschiedenste mobile Endgeräte und Plattformen nutzen, könnte sich dennoch ein Blick auf 7P Mobile SharePoint lohnen. Die COMPUTERWOCHE hat sich die Lösung des Kölner IT-Dienstleisters genauer angeschaut.

Bei 7P Mobile SharePoint handelt es sich um eine Sharepoint-Erweiterung, die das genutzte Betriebssystem und den Gerätetyp erkennt und dafür angepasste Inhalte ausliefert. Mit Android, Blackberry OS, Apple iOS, Symbian, Windows Phone beziehungsweise CE werden praktisch alle aktuellen mobilen Betriebssysteme unterstützt. Außerdem erkennt 7P Mobile SharePoint neben den System-Browsern auch alternative Zugangsprogramme wie Opera oder Firefox. Unabhängig davon gibt der Anbieter aber auf Basis eigener Tests Empfehlungen für OS/Browser-Plattformen, die das beste Ergebnis liefern.