| Richtig bewerben für Anfänger | |
| Die Zusammenstellung der Unterlagen | |
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Mit der Jobsuche ist es ähnlich wie mit der Liebe: Das Gegenüber muss umgarnt und von der eigenen Person überzeugt werden. Eine Bewerbung ist Werbung in eigener Sache. Es gilt das eigene Leistungsangebot dem potentiellen Arbeitgeber optimal "verkaufen" zu können. Mit der schriftlichen Bewerbung geben Sie eine Art Visitenkarte ab, quasi eine erste Arbeitsprobe. Hinterlassen Sie einen positiven ersten Eindruck und überzeugen Sie formal und inhaltlich. Dazu ist es notwendig, sich im Vorfeld allein oder mit einer Karriereberatung zu überlegen, welche Stärken sie haben und wie sie diese in den Unterlagen eindrucksvoll darstellen können.
Der erste Satz vom Anschreiben ist immer der Schwerste. Gleichzeitig entscheiden die ersten Worte darüber, ob sich der Leser für das, was Sie ihm im Folgenden zu bieten haben, interessiert oder nicht. Vermeiden Sie deshalb langweilige Einleitungen im Stil von "Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als …" Erfolg versprechend ist Ihr Anschreiben, wenn Sie in individueller Weise Ihre Qualifikation und Motivation authentisch zum Ausdruck bringen. Finden Sie eine plausible Antwort auf folgende Fragen:
Was ist der Hintergrund Ihrer Bewerbung?
Warum interessieren Sie sich für genau diese Firma und diese Position?
Was sind die Gründe, die für Sie als passenden Bewerber sprechen?
Versuchen Sie eine gesunde Balance aus kurzen, prägnanten Formulierungen und einer nachvollziehbaren, authentischen Darstellung Ihres Profils zu finden. Beschränken Sie sich auf sechs bis acht, maximal zehn Sätze. Diese sollten keine Rechtschreib- oder Kommafehler enthalten. Am besten lassen Sie Freunde oder Bekannte Korrektur lesen.
Ein guter und auch erfolgreicher Lebenslauf ermöglicht dem Leser mit wenigen Blicken den sprichwörtlichen roten Faden in der Berufspraxis zu erkennen.
Was hat der Bewerber in seinen Tätigkeiten jeweils gemacht, das gleichzeitig für die ausgeschriebene Stelle relevant ist?
Sind die Muss-Kriterien (eine spezielle Ausbildung oder ein Studium) erfüllt?
Werden so viele Kann-Kriterien (bestimmte Fremdsprachen oder PC-Kenntnisse) wie möglich abgedeckt?
Zeigt sich vielleicht in relevanten Weiterbildungen eine besondere Leistungsmotivation?
Ist der Lebenslauf lückenlos und unterschrieben?
Welche Informationen zur Bewerber-Persönlichkeit sind erkennbar, etwa über ehrenamtliches Engagement oder Freizeitinteressen?
Der erfolgreiche Lebenslauf bringt die zur jeweiligen Stelle passenden Verkaufsargumente für das eigene Berufsprofil möglichst prägnant und gleichzeitig aussagekräftig auf den Punkt.
Versuchen Sie über das Bewerbungsfoto Sympathie zu mobilisieren. Verwenden Sie möglichst keine Automatenfotos oder Bilder, die älter als zwei Jahre sind. Achten Sie darauf, auf dem Foto die Eigenschaften und Fähigkeiten zu verkörpern, die für den angestrebten Job erwartet werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen, sind groß. Sie reichen von der Wahl der Kleidung, der Körperhaltung, des Bildausschnitts, dem Format bis zur Entscheidung für eine Farb- oder Schwarzweißaufnahme.