Das schwache Geschäft im europäischen Ausland und den USA hat der Deutschen Telekom zu Jahresbeginn weiter zugesetzt. Der wichtige Heimatmarkt war dagegen der Fels in der Brandung. …mehr
Die Deutsche Telekom hat das Geschäft im ersten Quartal laut Einschätzung von Analysten weitgehend stabil gehalten. Die Rückgänge bei Umsatz und operativem Gewinn dürften sich in Grenzen halten. Im wichtigen Heimatgeschäft hat die Telekom die Konkurrenz dank hoher Werbeausgaben und Investitionen ins eigene Netz wohl auf Abstand gehalten. …mehr
Die Deutsche Telekom wird künftig ihre Telefon- und Datenkabel im großen Stil mit künstlicher DNA markieren, um potenzielle Kupferkabel-Diebe abzuschrecken. …mehr
Die geplante Geschwindigkeitsdrosselung bei Internet-Tarifen der Telekom trifft laut einem "Focus"-Bericht auch Kunden, die ihren Tarif lediglich wechseln wollen. …mehr
Nach dem Schock mit der Tempo-Bremse hat Telekom-Chef René Obermann immerhin die Aufmerksamkeit der Kunden sicher. …mehr
Umsatz (2011): 58,7 Milliarden Euro
Gewinn (2011): 18,7 Milliarden Euro (EBITDA)
Mitarbeiter: zirka 233.000 weltweit
Hauptsitz: Bonn
Internationalisierung: Niederlassungen in 50 Ländern.
Kunden:
Der IT-Tochter T-Systems International GmbH obliegt die Betreuung der 400 größten Geschäftskunden.
Privatkunden:
Geschäftskunden:
Mehr Informationen:
Das Cloud-Portfolio von T-Systems
Deutsche Cloud-Provider im Vergleich
Gründungsdatum der Deutschen Telekom AG ist der 1. Januar 1995. Sie entstand mit dem Inkrafttreten der zweiten Postreform aus der früheren Deutschen Bundespost Telekom. Anfangs war die Bundesrepublik Deutschland alleiniger Anteilseigner. Im November 1996 erfolgte der erste Börsengang, in zwei folgenden Tranchen wurden weitere Aktien ausgegeben. Die Bundesrepublik ist nach wie vor mit 32 Prozent an der Deutschen Telekom AG beteiligt.
In der jungen Geschichte des Konzerns gab es bislang mit Ron Sommer, Kai-Uwe Ricke und René Obermann drei Vorstandsvorsitzende. Ab 2014 kommt mit dem jetzigen Finanzvorstand Timotheus Höttges ein Vierter hinzu, weil Obermann sein Ausscheiden für Ende 2013 angekündigt hat.
Seit der vollkommenen Deregulierung des TK-Marktes im Jahr 1998 leidet die Deutsche Telekom unter dem schnellen Preisverfall für Kommunikationsdienste. Um dem Schwund im Kerngeschäft entgegenzuwirken, haben alle Top-Manager mit verschiedenen Expansionsstrategien Erfolge in neuen Geschäftsfeldern angestrebt. In diesem Zuge wurde etwa die regionale Präsenz durch Übernahmen erheblich ausgeweitet. 1999 schluckte die Telekom das britische Mobilfunkunternehmen One 2 One, hinzu kamen Transaktionen etwa in in Polen, Kroatien, Tschechien, der Slowakei und Österreich. Ein Meilenstein dabei waren die heute umstrittenen Übernahmen der US-amerikanischen Mobilfunkunternehmen Voicestream und Powertel für insgesamt knapp 40 Milliarden Euro im Mai 2001, die die Basis für T-Mobile USA bildeten. 2011 scheiterte der Versuch am Widerstand der Kartellbehörden, das US-Geschäft an AT&T zu verkaufen.
Zudem wurde das Portfolio etwa um das Servicegeschäft, das mobile Internet, Online-Plattformen und intelligente Netzlösungen erweitert. Wichtige Transaktionen waren hier unter anderem die Übernahmen des Debis Systemhaus und von Gedas.
Mehr Informationen: