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Die Deutsche Telekom AG ist der größte europäische TK-Konzern und auch im globalen Wettbewerb ein gewichtiger Player. Kommunikationsdienste und –netze bilden nach wie vor das Rückgrat der Geschäfte, ergänzend zum Infrastrukturgeschäft baut der Konzern sein Portfolio kontinuierlich um IT-Services sowie Cloud- und Online-Dienste aus.
Quelle: - Foto: Telekom

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Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Thema Telekom:

Umsatz (2012): 58,2 Milliarden Euro

Umsatz (2011): 58,7 Milliarden Euro

Mitarbeiter: zirka 233.000 weltweit

Hauptsitz: Bonn

Internationalisierung: Niederlassungen in 50 Ländern.

Kunden:

  • rund 130 Millionen Mobilfunkkunden

  • 33 Millionen Festnetzkunden

  • etwa 17 Millionen Breitbandkunden

Der IT-Tochter T-Systems International GmbH obliegt die Betreuung der 400 größten Geschäftskunden.

  • Umsatz (2012): 9,2 Milliarden Euro

  • Gewinn: 900 Millionen Euro (EBITDA)

  • Mitarbeiter: 48.200

  • CEO: Reinhard Clemens

Privatkunden:

  • Mobilfunk-, Festnetz und Breitbanddienste

  • Fernsehen (IP-TV)

  • Online-Dienste wie Scout24, Musicload und Videoload

  • Cloud-Services, etwa Mediencenter und De-Mail

Geschäftskunden:

  • Applikationsservices etwa für den ERP-Betrieb und das Enterprise Information Management

  • Infrastrukturservices etwa für den Desktop- und Netzbetrieb

  • Beratung und Implementierung

  • Branchenlösungen etwa für die Gesundheits-, Auto- und Energiebranche

  • Cloud-Dienste

 

Mehr Informationen:

Cloud-Video von T-Systems

Das Cloud-Portfolio von T-Systems

Deutsche Cloud-Provider im Vergleich

Gründungsdatum der Deutschen Telekom AG ist der 1. Januar 1995. Sie entstand mit dem Inkrafttreten der zweiten Postreform aus der früheren Deutschen Bundespost Telekom. Anfangs war die Bundesrepublik Deutschland alleiniger Anteilseigner. Im November 1996 erfolgte der erste Börsengang, in zwei folgenden Tranchen wurden weitere Aktien ausgegeben. Die Bundesrepublik ist nach wie vor mit 32 Prozent an der Deutschen Telekom AG beteiligt.

In der jungen Geschichte des Konzerns gab es bislang mit Ron Sommer, Kai-Uwe Ricke und René Obermann drei Vorstandsvorsitzende. Ab 2014 kommt mit dem jetzigen Finanzvorstand Timotheus Höttges ein Vierter hinzu, weil Obermann sein Ausscheiden für Ende 2013 angekündigt hat.  

Seit der vollkommenen Deregulierung des TK-Marktes im Jahr 1998 leidet die Deutsche Telekom unter dem schnellen Preisverfall für Kommunikationsdienste. Um dem Schwund im Kerngeschäft entgegenzuwirken, haben alle Top-Manager mit verschiedenen Expansionsstrategien Erfolge in neuen Geschäftsfeldern angestrebt. In diesem Zuge wurde etwa die regionale Präsenz durch Übernahmen erheblich ausgeweitet. 1999 schluckte die Telekom das britische Mobilfunkunternehmen One 2 One, hinzu kamen Transaktionen etwa in  in Polen, Kroatien, Tschechien, der Slowakei und Österreich. Ein Meilenstein dabei waren die heute umstrittenen Übernahmen der US-amerikanischen Mobilfunkunternehmen Voicestream und Powertel für insgesamt knapp 40 Milliarden Euro im Mai 2001, die die Basis für T-Mobile USA bildeten. 2011 scheiterte der Versuch am Widerstand der Kartellbehörden, das US-Geschäft an AT&T zu verkaufen.

Zudem wurde das Portfolio etwa um das Servicegeschäft, das mobile Internet, Online-Plattformen und intelligente Netzlösungen erweitert. Wichtige Transaktionen waren hier unter anderem die Übernahmen des Debis Systemhaus und von Gedas.

Mehr Informationen:

Die Geschichte der Telekom

Rückblick: Diskussionen um T-Systems