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Was Personalchefs nervt

Die Lügen der Bewerber

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Sie haben eine Lücke im Lebenslauf? Wer seine Beschäftigungsdaten frisiert oder seine Zuständigkeiten aufbläst, kann leicht auf die Nase fallen. Personaler entdecken immer mehr Lügen im Lebenslauf.

"Schon seit 1970 arbeite ich mit Microsoft Windows". Über die Behauptung des Bewerbers konnte der Personal-Manager nur den Kopf schütteln, schließlich wusste nicht einmal Bill Gates zu dem Zeitpunkt, dass er eine Firma namens Microsoft gründen wird. Gates war zu dem Zeitpunkt gerade einmal 15 Jahre alt.

Auch wenn solche haarsträubenden Fehler selten vorkommen, lügen Bewerber öfter als sie zugeben. Das legt eine Umfrage des Jobportals von CareerBuilder.de unter 238 Personalchefs und Angestellten nahe. Während nur sechs Prozent der befragten Angestellten zugeben, schon einmal unwahre Angaben in ihrem Lebenslauf gemacht zu haben, erklärt jeder zweite Arbeitgeber, schon solche Lügen entdeckt zu haben.

Dabei beschönigen Bewerber ihre Verantwortlichkeiten, ihre Fähigkeiten oder ihre Beschäftigungsdaten. Beim akademischen Grad schummeln nur acht Prozent. "Schon geringfügige Änderungen der Daten oder die übertriebene Darstellung von Verantwortlichkeiten können Bewerber unglaubwürdig machen", sagt Severin Wilson, Managing Director von CareerBuilder.de. Entdecken Personalchefs unwahre Angaben im Lebenslauf, lehnen 46 Prozent von ihnen den Bewerber automatisch ab. Weitere 41 Prozent berücksichtigen den Kandidaten zwar weiter, stellen ihn aber letztlich nicht ein.

Wer mit seiner Bewerbung positiv auffallen will, muss nicht nur ehrlich, sondern auch konkret sein. Karriereexperte Wilson empfiehlt, spezielle Errungenschaften hervorzuheben, die für die Stelle relevant sind. Weiter sei es sinnvoll, die Leistungen bei früheren Arbeitgebern anhand konkreter Ergebnisse zu veranschaulichen.


(3 Beiträge), 
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Izmir Übül
Und was die Bewerber nervt sind die teilweise völlig überzogenen Ansprüche mancher Arbeitgeber selbst bei Tätigkeiten, wo diese objektiv gar nicht erforderlich sind, sondern einfach nur deshalb verlangt werden, weil die Arbeitgeber sich das bei der aktuellen Arbeitsmarktlage meinen erlauben zu können ("20jähriger Doktor mit 30jähriger Berufserfahrung, der erst mal ein unbezahltes Praktikum macht und danach eventuell für 1000 Euro/Monat brutto auf Honorarbasis arbeiten darf"). Daher rührt übrigens auch ein Teil des angeblichen Ingenieurmangels, denn gleichzeitig gibt es Zehntausende arbeitslose Ingenieure aller Fachrichtungen, welche den Arbeitgebern aber zu alt und/oder in ihren Fachkenntnissen vermeintlich nicht mehr up to date sind. Selbst wenn Letzteres zutreffen sollte, dann könnte man diese ja unter Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel nachqualifizieren, aber darum geht's ja in Wahrheit gar nicht, sondern man möchte unbedingt einen 25jährigen Jungdynamiker, notfalls eben aus dem Ausland. Ich war mal Arbeitsvermittler in einem JobCenter, weiß also, wovon ich rede und kann daher das Gesülze solcher "Bewerbungsexperten" wie Ihrem Severin Wilson, "Managing Director von CareerBuilder.de" schon lange nicht mehr hören. Ich sage da nur noch "kiss my ass dot com". Sincerely P.S. Team- und Kommunikationsfähigkeit müssen einem ANDERE attestieren! Mich würde es als Arbeitgeber jedenfalls eher abturnen, wenn sich ein Bewerber dbzgl. selber loben würde. By the way: Welcher Bewerber würde schon schreiben "Ich bin ein notorischer Querulant & Soziopath", selbst wenn das der Wahrheit entspräche? Statt dessen haben alle die vielzitierte "Soziale Kompentenz" für sich gepachtet, obwohl keiner so genau weiß, was das eigentlich sein soll. Aber ich bin ja auch kein "Human Resources Management Director", sondern nur jemand mit hoffentlich gesundem Menschenverstand. zum Beitrag

Izmir Übül
Und was die Bewerber nervt sind die teilweise völlig überzogenen Ansprüche mancher Arbeitgeber selbst bei Tätigkeiten, wo diese objektiv gar nicht erforderlich sind, sondern einfach nur deshalb gefordert werden, weil die Arbeitgeber sich das bei der aktuellen Arbeitsmarktlage meinen erlauben zu können ("20jähriger Doktor mit 30jähriger Berufserfahrung, der erst mal ein unbezahltes Praktikum macht und danach eventuell für 1000 Euro/Monat brutto auf Honorarbasis arbeiten darf"). Daher rührt übrigens auch ein Teil des angeblichen Ingenieurmangels, denn gleichzeitig gibt es Zehntausende arbeitslose Ingenieure aller Fachrichtungen, welche den Arbeitgebern aber zu alt und/oder in ihren Fachkenntnissen vermeintlich nicht mehr up to date sind. Selbst wenn Letzteres zutreffen sollte, könnte man diese ja unter Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel nachqualifizieren, aber darum geht's ja in Wahrheit gar nicht, sondern man möchte unbedingt einen 25jährigen Jungdynamiker, notfalls eben aus dem Ausland. Ich war mal Arbeitsvermittler in einem JobCenter, weiß also, wovon ich rede und kann daher das Gesülze solcher "Bewerbungsexperten" wie Ihrem Severin Wilson, "Managing Director von CareerBuilder.de" schon lange nicht mehr hören. Ich sage da nur noch "kiss my ass dot com". Sincerely P.S. Team- und Kommunikationsfähigkeit müssen einem ANDERE attestieren! Mich würde es als Arbeitgeber jedenfalls eher abturnen, wenn sich ein Bewerber dbzgl. selber loben würde. By the way: Welcher Bewerber würde schon schreiben "Ich bin ein notorischer Querulant & Soziopath", selbst wenn das der Wahrheit entspräche? Statt dessen haben alle die vielzitierte "Soziale Kompentenz" für sich gepachtet, obwohl keiner so genau weiß, was das eigentlich sein soll. Aber ich bin ja auch kein "Human Resources Management Director", sondern nur jemand mit hoffentlich gesundem Menschenverstand. zum Beitrag

lichterloh
Das ist der vielleicht nichts-sagenste Artikel zu dem Thema, den ich je gelesen habe. Personalchefs merken das irgendwie ... klar sollte man wenigstens die beigelegten Unterlagen in sich konsistent halten, und das glt auch im Verhältnis zu öffentlich zugänglichen Daten aus irgendwelchen Sozialen Netzwerken etc. Aber mal ehrlich: Wieviel soziale Kompetenz hat ein Personalchef, der soziale Kompetenz wie im Artikel angedeutet aus einem Anschreiben per Volltextsuche bestimmt? Mir ist klar, das man ab einer bestimmten Masse von Bewerbungen nicht jede Seite einzeln durchschaut etc, aber wie genau will jemand in 60 Sekunden bestimmen, ob jemand seine Position / Verantwortung überzeichnet? So kann doch diese mystische Suche nach Lügen nur ein andere Formulierung für Bauchgefühl sein ... zum Beitrag


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