Migrations-Checkliste

So werden Sie fit für Unified Communications

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Anzeige  Mit Hilfe dieser fünfteiligen Checkliste schützen sich IT-Verantwortliche bei der Einführung von Unified Communications im Unternehmen vor unliebsamen Überraschungen.

Unified Communications birgt das Potenzial, Mitarbeiter und Informationen enger miteinander zu verbinden. Ein Weg dahin ist dabei oft die Migration auf eine VoIP- Architektur, die den Boden für zusätzliche Anwendungen, darunter kollaborative Applikationen, bereitet. Nach und nach beschäftigen sich auch die Unternehmen in Deutschland mit dem Thema Unified Communications. Die US-Kollegen von "Network World" haben die fünf wichtigsten Fragen (und Antworten) für Netzverantwortliche zusammengestellt, die die Einführung von Unified Communications (UC) planen.

1. Welche Anwendungen müssen angepasst werden?

Viele IT-Abteilungen verteilen die Verantwortlichkeit für Netz und Anwendungen auf zwei Gruppen. Da Unified Communications jedoch sowohl Unterstützung von der Anwendungs- wie von auch der Netzinfrastruktur erfordert, müssen beide Gruppen bei der Planung mit einbezogen werden. Die Anpassung selbst ist je nach Applikation mehr oder weniger aufwändig. In einigen Messaging- oder VoIP-Anwendungen etwa ist die Unterstützung der Präsenzanzeige bereits integriert. In anderen Anwendungen wie Datenbanken, CRM-Systemen und insbesondere individuell angepassten Programmen zur Dialogverarbeitung fehlt dieses Feature höchstwahrscheinlich. Entsprechend ist es ein wichtiger erster Schritt festzustellen, welche Anwendungen UC-Support benötigen, und falls erforderlich, geeignete Entwicklungsschritte einleiten.