Zehn kostenlose Tools

So peppen Sie ihr Netbook auf

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Netbooks sind der Renner der Saison. Hier gibt es einige Tipps und Tools, damit die Ressourcen der kleinen Rechner nicht zu schnell an ihre Grenzen stoßen

Die Open-Source-Gemeinde bietet eine reichhaltige Auswahl an Applikationen für jeden Gebrauch. Oft kennen die Entwickler die Nöte der Anwender bestens, so dass sie sie insbesondere um ein schlankes Softwaredesign und eine plattformübergreifende Nutzung bemüht haben. Die meisten vorgestellten Tools stehen zum kostenlosen Download bereit. Die Auswahl wurde der Seite www.gigaom.com entnommen.

OpenOffice

Unabhängig davon, ob das Netbook mit Windows oder Linux betrieben wird, bietet sich OpenOffice als Sammlung für Büroapplikationen an. Das Softwarepaket ist schlank und daher besonders gut für schmale Hardware-Ressourcen geeignet. Es beansprucht Prozessor Festplatte nicht so stark wie Microsoft Office. OpenOffice umfasst eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, eine Präsentationssoftware, ein Zeichenprogramm sowie eine Datenbankverwaltung und einen Formeleditor. Das Beste ist natürlich, dass es OpenOffice zum kostenlosen Download gibt.

PortableApps

Für Windows-basierende Netbooks bietet sich die Applikationssammlung Portableapps an. Auf der Web-Seite gibt es ein komplettes Paket zum Download, man spart sich also den Besuch verschiedener Seiten. Das aktuelle Bundle umfasst eine Antiviren-Software (ClamWin Portable) die Mozilla-Lösungen Firefox (Browser), Thunderbird (E-Mail) und Sunbird (Kalender, alle Lösungen jeweils in der Portable Edition) sowie OpenOffice. Des Weiteren gehören Pidgin Portable (Instant Messaging), Sumatra PDF, KeePass Password Safe, der Audioplayer CoolPlayer sowie zwei Spiele zum Paket. Natürlich lassen sich auch Applikationen entfernen und ergänzen. Die installierte Standard-Suite belegt laut Web-Site-Betreiber lediglich 350 MB, passt also bei Bedarf auch auf einen USB-Stick.

Google Chrome

Während viele Desktop- und Notebook-Besitzer auf Mozillas Firefox-Browser schwören, sollten sich Netbook-Nutzer Googles Chrome näher ansehen. Das Open-Source-Produkt glänzt mit einem extrem schlanken Ressourcen-Bedarf, was der Geschwindigkeit zugute kommt. Zurzeit gibt es Chrome nur in einer Ausführung für Windows. Eine Linux-Version hat Google für das kommende Jahr in Aussicht gestellt.

LXDE

Die "Lightweight X11 Desktop Environment" ist eine schnelle und energiesparende Desktop-Umgebung für Linux. Die Software umfasst verschiedene Funktionen, etwa einen Fenster-, File- und Task-Manager. Im Vergleich zu anderen Linux-Umgebungen, etwa KDE und Gnome, bescheidet sich LXDE mit weniger Rechner-Ressourcen.