Features für Server-Virtualisierung

Microsoft-Attacke gegen VMware

14.03.2011 | von Hartmut  Wiehr
Die neuen Service-Packs warten mit mehr Virtualisierung auf. Der lange Zeit zurückhängende Microsoft-Konzern holt Schritt für Schritt gegenüber VMware auf.

Die neuen Service-Packs für Windows 7 und Windows Server 2008 R2, die seit Ende Februar zum Download bereitstehen, zeichnen sich vor allem durch erweiterte Virtualisierungsmöglichkeiten für die beiden Betriebssysteme aus.

Microsoft-Konzernchef Steve Ballmer spendiert Windows 7 neue Virtualisierungsmöglichkeiten.
Microsoft-Konzernchef Steve Ballmer spendiert Windows 7 neue Virtualisierungsmöglichkeiten.
Foto: IDG News Service

Zwei neue Features in Windows Server, genannt Dynamic Memory und RemoteFX, verbessern die Packungsdichte für virtuelle Maschinen und die graphische Oberfläche für PCs mit Windows 7.

Dynamic Memory im Service Pack 1 hebt die Virtualisierungs-Plattform Hyper V von Microsoft auf eine neue Stufe, indem die Anzahl der virtuellen Maschinen auf einem Server durch die bessere Ausnutzung der vorhandenen Bordmittel erhöht wird. So könnten bis zu 40 Prozent mehr virtuelle Desktops in einer VDI-Umgebung (Virtual Desktop Infrastructure) untergebracht werden, heißt es bei Microsoft.

Wie der Hersteller hervorhebt, soll dies nicht auf Kosten der Performance oder der Skalierbarkeit geschehen. Es ließen sich mehr virtuelle Desktops auf einem Server platzieren, ohne dass die Leistungsfähigkeit der einzelnen Images auf Anwenderseite beeinträchtigt wird. Im Unterschied zu anderen Lösungen dieser Art gebe es bei Microsoft auch keine Gefährdung der Sicherheit, sagt Michael Kleef, technischer Produktmanager von Windows Server.