Microsoft Business User Forum

IT-Leiter setzen auf Windows 7

Joachim Hackmann
Als Chefreporter Online der Computerwpoche spürt Joachim Hackmann aktuelle Themen aus allen Segmenten der IT-Branche auf. Seine thematische Vorliebe gilt der IT-Servicebranche. Dazu zählen etwa Trends, Neuerungen, Produkte und Unternehmen aus den Bereichen Cloud Computing, XaaS, Offshoring und Outsourcing sowie System-Integration und Consulting. Zudem betreut er die Computerwoche-Online-Rubrik "Mittelstand" und hält den Kontakt zur Computerwoche Xing-Lesergruppe.
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Das neue Microsoft-Betriebssystem steht nach Meinung der Microsoft-Anwender vor dem breiten Einzug in die Unternehmens-IT.
Foto: MBUF

Das Interesse unter CIOs und IT-Leitern an Windows 7 ist groß. Die Migration auf das neue Betriebssystem war das beherrschende Thema auf dem Jahrestag des Microsoft Business User Forum (MBUF) in Stuttgart. Eine Umfrage unter den rund 150 Konferenz-Teilnehmern zeigte, dass nahezu jedes Unternehmen zumindest die Einführung von Windows 7 erwägt. Das ist nicht verwunderlich, denn zu einem Jahrestag der Microsoft-Anwender kommen in der Regel Nutzer mit besonderem Interesse an den Produkten des Softwareanbieters. Sie hörten in diversen Präsentationen von ersten Erfahrungen und Vorteilen der neuen Software, aber auch von Schwierigkeiten und Herausforderungen.

Eines der ersten Unternehmen, das die Windows-7-Migration wagte, war die Karl Storz GmbH &Co. KG im schwäbischen Tuttlingen, deren IT-Leiter, Thomas Hemmerling-Böhmer, zugleich Vorsitzender der Anwendervereinigung MBUF ist. Der Hersteller von Hochleistungs-Endoskopen ergriff die Gelegenheit, sich am Windows 7 Technology Adaption Programm (TAP) zu beteiligen. Dieses räumt interessierten Firmen sehr früh Zugriff auf die neuesten Microsoft-Entwicklungen ein. Bereits Ende September 2009 hatte Karl Storz rund 200 Windows-XP- und Windows-2000-basierende Rechner am Firmensitz auf Windows 7 migriert. Zur Erinnerung: Der offizielle Launch für Hardware-Partner war Anfang August 2009.