Internet der Dinge auf der CeBit 2015

"IT enables" - lockt mit Tesla und anderen IoT-Lösungen

Klaus Hauptfleisch ist freier Journalist in München.
Um zu demonstrieren, wie das Internet der Dinge die Produktion revolutioniert, hat die CeBIT in Halle 12 einen Sonderbereich namens "IT enables" abgesteckt. Mit Tesla als Publikumsmagnet sind dort Einsatzszenarien in verschiedenen Branchen zu sehen.

Die digitale Transformation ist das Topthema der CeBIT 2015. Wer wissen möchte, worum es dabei geht, sollte sich zu "IT enables - Internet of Things" am Eingang von Halle 12 aufmachen. Denn da wird gezeigt, wie die Digitalisierung, das Internet der Dinge und die damit verwandte Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) in unterschiedlichsten Branchen und Produktwelten bereits Einzug gehalten haben und diese zu verändern beginnen.

IOT Diconomy
IOT Diconomy
Foto: CeBIT

In der Fertigung macht dabei weltweit der deutsche Begriff Industrie 4.0 die Runde. Darum und um die Digitalisierung allgemein geht es mit Experten aus verschiedenen Branchen auch im Industrial Users Forum, das die größte Fläche des Sonderbereichs "IT enables" einnimmt. Mit dabei sind unter anderem der Branchenverband Bitkom und die AutoUni von Volkswagen.

Die Fahrzeugindustrie scheint beim Einsatz von Industrie 4.0 und ITK-Systemen schon am weitesten zu sein. Car IT und Automotive-Lösungen halten heute in allen Fahrzeugklassen Einzug. Die Elektromobilität kommt indes nicht so recht voran. Vom Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Millionen E-Autos auf die Straßen zu bringen, ist man noch weit entfernt. Die von den damaligen Bundesministern Rainer Brüderle (Wirtschaft) und Peter Ramsauer (Verkehr) gegründete Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität (GGEMO) will am Stand C12 der Bundesregierung dennoch die Fahne dafür hochhalten. Mit Tesla gleich nebenan findet sie auch starke Unterstützung.