Paid Content

iPhone-User zahlen am meisten für Web-Inhalte

25.11.2009 | von pte pte
Wie eine aktuelle Untersuchung der Medienrechtsfirma Olswang zeigt, ist die Aufgeschlossenheit gegenüber Paid Content bei Konsumenten mit iPhone deutlich größer als beim Rest der Bevölkerung.

Laut den Erhebungen von Olswang haben Popularität und steigende Verfügbarkeit von Smartphone-Applikationen neue Möglichkeiten geschaffen, mit Online-Inhalten Geld zu machen. So würden etwa 41 Prozent der iPhone-User für sogenanntes Catch-up-TV - nachträglich online gestellte TV-Sendungen - bezahlen, aber nur 30 Prozent der allgemeinen Internet-Gemeinde.

Es scheine, dass sich Menschen an Paid Content wie zum Beispiel kostenpflichtige iPhone-Apps gewöhnen, weil die Abwicklung so einfach sei, meint John Enser aus dem Medien- und Kommunikationsteam bei Olswang. Im klassischen Web hingegen sind die Barrieren gegenüber Bezahl-Inhalten noch sehr viel größer.

Mehrwert und Usability

"Nutzer zahlen für eine App nur, wenn diese ihnen auch einen echten Mehrwert bietet. Hier spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Es geht nicht nur im die Inhalte selbst, sondern auch um die einfache Nutzung, Usability mobiler Inhalte", meint Marc Schmöger, Arbeitskreisleiter Mobile Solutions beim Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), gegenüber pressetext.

Generell ist der Zahlungswille laut der Olswang-Studie bei Film- und Fernsehinhalten am größten. 58 Prozent aller Befragten würden für einen Spielfilm Geld ausgeben, der gerade erst in die Kinos gekommen ist - bei iPhone-Nutzern liegt der Wert hier bei 73 Prozent. Für einen Film, der bereits auf DVD erhältlich ist, würden immerhin noch 40 Prozent der Internet-Nutzer zahlen. iPhone-User zeigen mit einem Anteil von 54 Prozent auch in diesem Bereich einen deutlich höheren Zahlungswillen.

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