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IDC: Weltweiter Server-Markt wächst um 7,3 Prozent

28.05.2004

Nach Gartner (Computerwoche.de berichtete) hat jetzt auch die IDC ihre Zahlen zum weltweiten Server-Markt im ersten Quartal 2004 vorgelegt. Dieser wuchs demnach gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 7,3 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar - das vierte Wachstumsquartal in Folge nach einem dreijährigen Abschwung, so die Auguren. Die ausgelieferten Stückzahlen stiegen im Jahresvergleich sogar um 22,4 Prozent.

Dell und Sun Microsystems hätten sich ein "totes Rennen" um den Platz drei im Gesamtmarkt geliefert, so die IDC. Ihr weltweiten Factory Revenues (ab Werk ausgelieferte Umsätze) hätten um weniger als ein Prozent auseinander gelegen. Das stärkste Wachstum haben die Marktforscher aus Framingham, Massachusetts, bei Linux-Servern ausgemacht, wo die Einnahmen um 56,9 und die Erlöse um 46,4 Prozent zulegten. Bei Windows-Maschinen steigen Stückzahlen und Einnahmen um 26,5 und 16,4 Prozent. Deutlich im Aufwind waren auch die Mainframes der IBM, deren Umsatz um 33,7 Prozent und deren verkaufte Einheiten um 41,8 Prozent wuchsen. Das Unix-Segment war gegenüber dem Vorjahr beim Umsatz um drei Prozent rückläufig; Unix-Wachstum verzeichnete IDC allerdings in Japan und der Region Asia-Pacific.

Wie Gartner sieht auch IDC die IBM als weltweit führenden Server-Hersteller. Big Blue habe seinen Umsatz um 20,5 Prozent gesteigert und im ersten Quartal 2004 einen Markanteil von 29,7 Prozent erobert. Nach ausgelieferten Stückzahlen ist Hewlett-Packard die weltweite Nummer eins. Was die Erlöse betrifft, landet HP mit einem Plus von 3,8 Prozent und 26,9 Prozent Market Share hinter den Armonkern. Sun und Dell sieht IDC bei 10,2 und 9,8 Prozent Marktanteil nach Umsatz, die Top Five komplettiert Fujitsu (Siemens) mit acht Prozent Anteil am Umsatzkuchen. Die übrigen Anbieter teilen sich die verbleibenden 15,4 Prozent. (tc)