ERP, CRM, Business Intelligence

Die zehn besten Open-Source-Anwendungen für Unternehmen

Wolfgang Herrmann ist Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO. Zuvor war er Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel und stellvertretender Chefredakteur COMPUTERWOCHE. Zu seinen thematischen Schwerpunkten gehören Cloud Computing, Data Center, Virtualisierung und Big Data.
Jedes Jahr vergibt die CW-Schwesterpublikation InfoWorld die "Best of Open Source Software Awards." Wir stellen die Gewinner im Bereich Enterprise Applications vor.

Immer mehr Unternehmen sehen in quelloffener Software eine echte Alternative zu den meist teuren Angeboten von SAP, Oracle oder Microsoft. Inzwischen gibt es ein breites Angebot ausgereifter Anwendungen für klassische betriebswirtschaftliche Funktionen. Experten aus dem InfoWorld Test Center haben die führenden Open-Source-Systeme unter die Lupe genommen. Ausgezeichnet wurden folgende Produkte:

Content-Management: Alfresco

Die Open-Source-Variante Alfresco Community bietet fast den gleichen Funktionsumfang wie das kommerzielle Pendant Alfresco Enterprise. Lediglich der formale Support des Anbieters fehlt. Beide Produkte decken die vier grundlegenden ECM-Aktivitäten ab (ECM = Enterprise-Content-Management): Image-Management, Document-Management, Records-Management und Web-Content-Management. Diese Basisfunktionen greifen auf ein Content Repository nach dem Java-Standard JSR 170 zurück. Zwar bietet Alfresco nicht alle Highend-Features der Closed-Source-Konkurrenz. Doch die Software ist nach dem Urteil der Tester besonders einfach zu bedienen. Aus Sicht der Anwender stellt sie sich ähnlich dar wie ein gemeinsam genutzte Festplatte. Softwareentwickler profitieren unter anderem von vorkonfigurierten Templates. Die dezentrale Architektur des Systems erlaubt es Unternehmen, skalierbare und fehlertolerante Anwendungen zu erstellen.