Willkommen im Post-PC-Zeitalter

Das iPad Pro als PC-Ersatz

Mark Zimmermann weist mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Mobile Sicherheit, Mobile Lösungserstellung, Digitalisierung und Wearables auf. Er versteht es diese Themen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln für unternehmensspezifische Herausforderungen darzustellen. Hierzu ist er auf nationale Vorträgen und als freier Autor für Fachpublikationen tätig.
Das iPad Pro als PC-Ersatz wird von Apple angepriesen, aber von vielen belächelt. In diesem Artikel möchte ich Sie an den Höhepunkten und Herausforderungen teilhaben lassen, die dieser Wechsel mit sich bringen kann. Plus einiger (App-)Tipps aus der Praxis, Empfehlungen und Wünsche.
Steve Jobs adressierte mit dem 2010 vorgestellten Ur-iPad primär Consumer. Richtig eingeschlagen hat das Apple-Tablet dagegen im Business.
Steve Jobs adressierte mit dem 2010 vorgestellten Ur-iPad primär Consumer. Richtig eingeschlagen hat das Apple-Tablet dagegen im Business.
Foto: Apple

Als Apple das erste iPad im Jahr 2010 von Steve Jobs vorgestellt wurde, hatte Apple den Konsumenten auf dem Sofa als Zielgruppe identifiziert. Die neue Geräteklasse wurde zwischen einem iPhone und einem MacBook in Position gebracht. Die Eigenschaften passten perfekt zur Zielgrupe. Die große Anzeige half beim Konsumieren im Vergleich zu dem bis dahin noch sehr kleinen iPhone-Display. Das iPad hatte damit lange den Ruf eines "großen iPhones ohne Telefonfunktion".

In Firmen etablierte sich das Gerät als handliches Datenterminal und half bei vielen Firmen, die Prozesse zu optimieren. Ein neues Verständnis etablierte sich im Zusammenhang mit Apps. Firmen lieben hochspezialisierte Software auf Geräten, die keine kontinuierliche Administration benötigen, instantan hochfahren, einfach aufgesetzt sind, für die keine Aufwände für Virensoftware oder App-Updates anfallen.

Konsumenten bremsen das Tablet-Wachstum

Der Absatzmarkt schwächelte jedoch in den letzten Monaten massiv. Der Grund ist dabei vielfältig. Im Konsumentenbereich sind die wahrgenommenen Innovationen nicht ausreichend, um die an sich gut funktionierenden "Konsumgeräte" zu ersetzen. Eine zweijährliche Förderung, wie sie bei Handy-Verträgen mit dem iPhone gegeben ist, existiert nicht. So leistet ein iPad 2 heute noch treue Dienste und unterstützt dabei auch noch die aktuelle iOS-Version. Im beruflichen Sektor fehlen jedoch einige Eigenschaften, um das professionelle Erstellen von Content abzuwickeln. Hier versucht Microsoft seit längerem ebenfalls im Tablet-Markt mit seiner x86-Architektur, z.B. mit dem Surface, an Boden gut zu machen.

Schafft es das neue iPad Pro (9,7 und 12,9), den Tablet-Markt wiederzubeleben?
Schafft es das neue iPad Pro (9,7 und 12,9), den Tablet-Markt wiederzubeleben?
Foto: Apple

Das iPad Pro bringt einige Fähigkeiten mit, die das Potential haben, beide Sektoren mit neuer Kraft anzugehen. Die neuen Funktionen fangen bereits beim Display an. Das iPad Pro bietet ein hochauflösendes Retina-Display mit einem sehr reaktionsschnellen und hochauflösenden (264ppi) Multi-Touch-Screen .

Seine Kraft bezieht das iPad Pro aus dem Apple A9X (SoC). Dabei handelt es sich um eine leistungsgesteigerte Variante des A9 aus dem iPhone 6s. Verglichen mit dem iPad Air 2 offeriert das iPad Pro eine 1,8-fache CPU- und eine verdoppelte Grafik-Leistung. Davon profitieren natürlich iOS 9 und all die speziell angepassten Apps im App Store.

Trotz des größeren Displays (je nachdem, welches iPad Pro Sie nehmen) und trotz dieser Werte schafft der Akku des iPad Pro weiterhin seine 10 Stunden Laufleistung.

Erwähnenswert ist zusätzlich das ausgetüftelte Lautsprecherdesign, bei dem die Lage des iPads (Winkel, Hoch- oder Querformat) den Klang individuell steuert. Die Klangleistung ist dabei nicht nur besser ausgerichtet sondern auch mit mehr Bässen, Höhen und Volumen als bei jedem anderen Tablet-Computer am Markt. Auch einen Lüfter sucht man, wie gewohnt bei iPads, vergeblich.

Das große iPad Pro ist nicht nur für "Kreative" geeignet, sondern kann auch den PC im Haushalt ersetzen.
Das große iPad Pro ist nicht nur für "Kreative" geeignet, sondern kann auch den PC im Haushalt ersetzen.
Foto: Apple

Im folgenden gehe ich von der Nutzung des großen iPad Pro (128GB) mit LTE aus. Der Preispunkt liegt hier bei ca. 1.240€. Ich bin persönlich der Meinung, dass die Zusatzfunktionen des kleineren iPad Pro (z.B. True Tone Display) zwar nett sind, der mangelnde Platz auf dem Bildschirm aber ein Hindernis darstellt.

Mit dem Mac Pro, stand das "Pro" wirklich für "Fachmann". Echte Fachleute mit einer professionellen Notwendigkeit für das Gerät. Das "Pro" im iPad fokussiert jedoch nicht nur auf diese Fachleute, damit diese ein Werkzeug zur Content-Erstellung erhalten, sondern auch auf Konsumenten mit dem Bedarf nach einem größeren Endgerät, um einem PC im eigenen Haushalt auf Wiedersehen zu sagen.

Smart Keyboard mit Microsoft-Surface-Anleihen

Ein erster Blick auf das Smart Keyboard (169€ bzw. 179€), das über einen neuen Dock-Anschluss sowohl Daten austauschen als auch Strom beziehen kann, bringt das Gefühl von Anleihen an ein MS Surface. Eine Tastatur, die gleichzeitig als Cover dient, hört sich praktisch an. Für den deutschen Markt ist diese Tastatur allerdings aktuell nicht zu gebrauchen, das es diese nur im US-Layout (QWERTY) zu erwerben gibt. Das Fehlen internationaler Tastaturen lässt auch den stärksten Fürsprecher schwanken.

Auch sonst fühlt sich die Tastur nicht vollständig an. Eine Bedienung mit der Tastatur bringt den Anwender stetig an Grenzen. Dies fängt bei vielen Apps (nicht in allen) an, beim ausbleibenden Scrollen in langen Texten, wenn der Cursor mit der Tastatur den sichtbaren Bildschirm verlässt. Das im Hauptbildschirm (Springboard) die Apps nicht mit den Cursor-Tasten erreichbar sind, ist ebenfalls nicht verständlich. Mit Blick auf die "Fokus" UI des neuen APPLE TV, bei dem die "Führung" einer Selektion über tvOS (=basiert auf iOS) Elemente hinweg (wie z.B. App Icons) bleibt zu hoffen, dass diese Funktion sehr bald auch in iOS Einzug hält. Das Fehlen einer "Hometaste" auf der Tastatur ist ein weiteres Bespiel für die Ausbaufähigkeit.

Apple hat es bis heute nicht geschafft, ein für den deutschen Markt geeignetes Smart Keyboard zu liefern. Gute Alternative ist die Logitech-Tastatur Logi Create.
Apple hat es bis heute nicht geschafft, ein für den deutschen Markt geeignetes Smart Keyboard zu liefern. Gute Alternative ist die Logitech-Tastatur Logi Create.
Foto: Logitech

Ich kann daher nur jedem Interessenten empfehlen, sich eine andere Tastatur zuzulegen. Dritthersteller haben durch die vielen Jahre iPad Support sehr ansehnliche Modelle am Markt mit mehr funktionaler Unterstützung. Mit der aktuellen Logitech-Tastatur (149€) habe ich beste Erfahrungen.

Apple Pencil, der eigentliche Star

Mehr als ein einfacher Stylus: Der Apple Pencil für das iPad Pro
Mehr als ein einfacher Stylus: Der Apple Pencil für das iPad Pro
Foto: Apple

Der neue Multi-Touch-Screen spielt seine ganze Leistung und Präzission in Kombination mit dem separat erhältlichen Apple Pencil (109€) aus. Ohne diesen würde ich kein iPad Pro kaufen oder empfehlen.

Der Apple Pencil baut seine Verbindung zum iPad Pro über Bluetooth auf. Dieser, nicht als Stylus von Apple bezeichnete Eingabestift, erlaubt es den iPad Pro sowohl Druckstufen als auch die Neigungslage des Anwenders auszuwerten. Diese erlaubet es dem Anwender mit realen Linienstärken, Schattierungen und Verhaltensweisen von "echten" Stiften, in entsprechenden Apps, zu arbeiten.

Inhalt dieses Artikels

 

Frank

Leider hat sich mein IPadpro in der Schutzhülle von Logitech verbogen und Apple lehnt einen Austausch aus Kulanz oder Garantie ab.

Mark Zimmermann

Alternativ https://www.amazon.de/dp/B00UX...

Mark Zimmermann

Ein sehr schöner Halter für den Apple Pencil, arbeitet auch sehr gut mit der Logitech Tastatur zusammen: http://www.amazon.de/StilGut-P...

Mark Zimmermann

Falls jemand danach schon gesucht hat , es gibt eine Hülle für den Apple Pencil, damit wird dieser magnetisch !

http://www.moxiware.com/produc...

Sven Heise

Das ist natürlich ein ungemein wichtiger Punkt, weil man ja 99% der Fotos im HDR-Modus erstellt. Typen, die besser wissen als andere, was man braucht und was man macht, nerven mich nur. Diskussionen sinnlos...

Mark Zimmermann

SanDisk Connect bietet den DocumentProvider für Ihr den SanDisk 64GB Connect Wireless Stick https://www.amazon.de/dp/B00ZC...

Das Ding lässt sich per USB mit PCs betanken und bietet ein eigenes direkt WLAN Samt Akku für
Den iOS Kontakt !

Heißt : einschlalten und mit DokumentProvider Apps kabellos auf den externen Speicher zugreifen.

Nebeneffekt: mehrere iOS Geräte können Medien Content von dem
Stick gleichzeitig streamend konsumieren.

Mark Zimmermann

Geben Sie mir noch etwas , bin gerade "etwas" beschäftigt ;-)

Nils

Freue mich auf Ihr Update bezüglich des USB Sticks. Wäre ein enormer Vorteil, wenn es die Möglichkeit gibt, mit USB Sticks Daten auszutauschen.

Mark Zimmermann

Freut mich (nicht das schlechte DSL) :)

Andre Marko

Das Thema verfolge ich auf alle Fälle weiter, vielen Dank für den Tipp ;)
Ich träume da gerade von Homeoffice^^ Nur liegt hier bei mir noch schlechteres DSL, wird wohl vorerst ein Traum bleiben^^

Mark Zimmermann

Ich durfte mal einigen Präsentationen beiwohnen, war schon beeindruckend....

Andre Marko

Aber ein durchaus interessantes denn ich wusste bislang nicht dass die VGPU tatsächlich inzwischen so performant laufen kann. Das habe ich eben erst durch Recherche erfahren. Bin ja Lernfähig ;)

Mark Zimmermann

War auch nur als ein Beispiel :)

Mark Zimmermann

Die Punkte gehe ich , zumindest nicht in Gänze, so nicht mit. Wie mehrfach hingewiesen, der oben beschriebene Sachverhalt ist realistisch machbar, umsetzbar, nutzbar.

Andre Marko

Direkt gearbeitet nicht aber ich kenne die vGPU Technik von XenServer zum entlasten der lokalen GPU. Das wäre jetzt ein Anwendungsfall für große Unternehmen die entsprechende Mainframes haben. Wir haben allerdings nur 3 CAD Arbeitsplätze. Ich denke dass ich hier konkret mit ner lokalen Workstation günstiger fahre. Ich müsste ja damit die Performance stimmt die Technik hier lokal betreiben.
Es könnte natürlich sein dass sich hier etwas tut wenn mal flächendeckend FTTH liegt um auch kleine Unternehmen ordentlich anzubinden die sich das graben der Leitungen selbst nicht leisten können. Dann könnte es Sinn machen externe XenServer Dienste zu buchen. Vielleicht (wenn die Performance stimmt) sogar ganze Cloud basierte CAD Lösungen das muss man einfach abwarten was da entwickelt wird.
Allerdings verliere ich langsam die Hoffnung an flächendeckendes FTTH in Deutschland .....

Mark Zimmermann

Das es allgemein ein Thema gibt "wo liegen die Daten" und ist "Cloud" etwas womit meine Firma arbeiten kann / will / darf , das ist verständlich. Ich bin sicher, nicht alles was in der Cloud gehen würde, muß da auch gemacht werden.

Mark Zimmermann

Das stimmt, aber ich lasse da auch keine PC Architektur drauf laufen :)

Mark Zimmermann

Es gibt sicherlich berechtigte Kritik, aber ich würde vorschlagen Fakten basiert zu argumentieren und nicht der Presse nachzusprechen. Natürlich ist die Preispolitik herausfordernd, natürlich gibt es weniger Apps als Programme für x86. Es war nie die Absicht zu sagen, das jetzt sofort, in 100% der Fälle eine Migration auf iPad möglich wäre oder gemacht werden muß. Ich habe dargelegt was das Gerät könnte , für eine exemplarische "Persona". Das CAD Experten, Buchhalter, Entwickler ,... da nicht dazu gehören, ist doch völlig in Ordung.

Trotzdem war es mir ein Anliegen den interessierten Lesern aufzuzeigen "was geht" und "was es bedeutet". Mehr nicht

Mark Zimmermann

Das kommt mehr als deutlich rüber, ich denke die Meinungen sind klar

Mark Zimmermann

Ich wieder hole mich: Diese Punkte treten bei mir in der Praxis so nicht auf. VIele Aussagen stammen aus der Presse ohne sie anscheinend selbst erlebt zu haben, sonst würde man es so nicht schreiben. Kosten / Nutzen Betrachtungen , Abhängigkeiten von Cloud oder IBM, keine lokale Datenhaltung , ständig Probleme mit neuen iOS versionen und Hardwareprodukte und Langsamkeit sind definitiv nicht Realität

Mark Zimmermann

Ich glaube wir waren bereits an dem Punkt, dass es Fälle gibt bei denen das iPad das Notebook ersetzen kann und Fälle gibt bei denen es nicht so ist.

Mark Zimmermann

Das diese REchenmonster Spaß machen, glaube ich gerne :)

Mark Zimmermann

Es ist meine Warnehmung, dass ich hier etwas unterstellt bekommen soll. Dieser Text ist realistisch weil er meinen Arbeitsalltag ebenfalls abdeckt. Es gibt Menschen die so arbeiten können und wollen, es gibt Menschen die so nicht arbeiten können. Mit "Nachplappern" oder "unrealistisch" hat das rein gar nichts zu tun.

Mark Zimmermann

Also gehackt wurde iCloud definitiv noch nicht !

Mark Zimmermann

Schon mal mit XenServer gearbeitet ?

Clif Meschke

Klar so gehts mir wenn ich stats meine Intel Atom Tablet oder Handy SnapD800 meinen I3 oder I5 nutze da hab ich Power als auf den Akku betrieben Geräten entweder hält mein Pad 10St und ist lahm oder mein Lapi läuft nur 1St und geht ab. Zum Surfen macht sowas erst richtig Laune stats Arm Power.

Clif Meschke

Ich glaube das Problem ist Ich sowas wie ein Fachinformatiker für Systemintegration und habe in Netzwerken mit 10000 PCs gearbeitet habe (Bayerwerke Lev) und kenne somit große Firmen mit vielen verschieden Fach und IT Bereichen mache für meine Nerd Freunde nach Feierabend auch noch alles Mögliche an IT, Fotografiere, Filme und die Interessen meiner Freunde sind auch nicht ohne Ccc Freifunk und viele Zocker die mal garnichts mit dem IPad anfangen können.

Diese Texte findet man immer wieder die von Apple und den IPads schwermen und nie Ansatzweise realistisch sind. Ganz so als würde man nur nachplappern was Apple so an Werbung schreibt. Negative Eigenschaften verschwiegen oder unrealistische Erwartungen geschaffen werden. Typisch Apple.

Andre Marko

Klar technisch geht das sicher über angemietete Rechenleistung. Nur solche Clusterlösungen sind wieder abhängig von der Netzwerkanbindung, Qualität der Peerings des Providers,etc...
Der Service kostet auch ordentlich Schotter denn die Server laufen nicht von Luft und Liebe. Fest zugesicherte angemietete Rechenpower kostet ordentlich. Ich kenn das von physikalischen Berechnungen die z.T. auf Clustern gemacht werden.
Meine CAD Workstation kauf ich einmal und die läuft 5 Jahre bis die vor Ort Garantie ausläuft. Ich bin unabhängig und muss meine wertvollen Konstruktionsdaten nicht auslagern ;)
Ausserdem macht es mächtig Spass mit so einem Rechenmonster zu arbeiten ;)

Clif Meschke

Weiss ich doch alles, war ja nur die Anmerkung das das schon rein Technisch machbar ist die Rechenleistung des IPads zu Scheisse und die CPU und GPU des IPad nix Taugen. Die Eingabe wird fast Latenzlos übertragen Fahre FORZA auch schon mal auf dem Lapi wenn der Fernseher anderweitig gebraucht wird. Gerade ein Großrechnercluster wäre gerade ein Argument für keine eigene lokale Maschine weil du dann sogar in Echtzeit Raytracing betreiben könntest und du nur die Maschine für den Zeitraum mietest. Also ist dein Argument wiedersprüchlich.

Bin ganz klar ein Feind dieser These der das IPadpro wäre nur im gerinsten zu etwas anderes zu als zur Schwanzverlängerung wie ein Porsche Suv in der Innenstadt.

Clif Meschke

Nochmals auf den Punkt gebracht
Apple ist zu teuer
Das Gerät ist Cloud abhängig bzw Internet
Apple ist von IBM abhänig bei Geschäftsapps
Schnittstellen fehlen SDKarte 1GB Base
Springt einer der Partner ab IBM oder Microsoft steht Apple dumm da wenn der Tablet Markt weiter schrumpft gibt Apple das IPadpro selber auf, wahrscheinlich.
Keine Einheitlichen Bedienungen wie bei Microsoft Xbox Wp W10
Keine Zentrale Lokale Datenhaltung
Apps haben meist nicht alle Features und Kosten nochmal Geld
Ständig Probleme mit neuen IOS Versionen
Ständig irgendwelche Hardwareprobleme
Zu langsame Hardware

Andre Marko

Streamen ist immer mit Latenzen verbunden. Gerade beim Virtualisieren hast du zusätzlich noch massiven Datenoverhead da nicht direkt auf der Hardware gerechnet wird sondern ein Abstraktionslayer dazwischen liegt. Du machst ne Eingabe auf dem Pad, dann werden die Befehle in Netzwerkprotokolle verpackt und an einen Server geschickt. Je nach Technik dort evtl. sogar noch virtualisiert. Der entpackt die Information führt die Berechnung aus und schickt das ganze auf umgekehrten Weg wieder zurück. Das kostet alles Zeit gerade wenn du 3D Modelle erstellst. Das geht sicher bei standard Office Applikationen.
Man modelliert ja aktiv, dreht das Modell, etc. das muss der Rechner (und auch die Grafikkarten) ständig aktiv das Modell rendern (Lichreflexion, Schattenwürfe, etc..). Dann werden während der Modellierung z.T. noch Berechnungen ausgeführt (Tribologie bei Wälzlagern, etc.) Da pusten je nach Qualität des vorschaurenderns auch 8000€ teure Workstations. Da die Modelle immer detailreicher werden steigt auch der Rechenaufwand und Datenmenge. An der Workstation kann ich aktiv auf Clientseitige Rendertechniken zugreifen wie Cuda.
Ich verstehe aber auch ehrlich gesagt das Problem nicht, mein CAD Arbeitsplatz ist zentral an einem Ort. Ich habe meine 3Stück 24Zöller, ein Rechenmonster unter dem Schreibtisch und ordentliche Maus / Tastatur, 3D Joystick für modellierung. Ich sehe einfach bei einem stationären Arbeitsplatz keinen Grund alles mit gewalt auf mobile Devices auszulagern^^ Digital ist mein Arbeitsplatz sowieso egal ob Ipad oder PC ;)

Clif Meschke

Adobe läuft wirklich gut wage ich mal zu bezweifeln wie lange brauchst du um 3 Ebenen übereinander zu legen bei einer HDR Aufnahme Ich tippe mal min 10 sek mein Laptop schafst in 2 mit Cuda. Vom Versuch mal was zu Rendern abgesehen.

Clif Meschke

Es wird immer Sensible Daten geben die ich nicht in der Cloud haben möchte oder garnicht darin haben darf Gesetzlich außerdem sind Icloud Konten schon mehrfach gehackt worden. Lokale Rohdaten in GB größen sind Problematisch genauso wie durch sowas nur unnötig teilweise Folgekosten enstehen für Highspeed Internet. Auch kann es einfach mal aus Störungsgründen kein Internet geben. Was dann ?? Dienste und Firmen können insolvent gehen oder wie die Amazon Speichercloud 2% ihrer Daten verlieren. Sinvoll also immer Backups Local zu haben. Ich habe bei Bayer in Leverkusen gearbeitet um das Jahr 2000. Da waren mindestens 10000 Rechner lassen Sie die mal alle von einem alle mit Webapps arbeiten. Selbst 10 Dicke Server mit 10Mbit pro Server konnten Lotus Notes Lokal nicht bewältigen während sie mit 200k ans Internet angebunden waren. Errechnen sie mal wieviel Volumen sie benötigen wenn sie keine kleine Firma haben die Fotos bearbeitet. Falls Sie das Argument ist ja lange her bringen wollten.

Clif Meschke

Virtuallsieren und dann aufs Tablet Streamen bloss wenn du vor Ort die Rohdaten hast und das sind ein paar GB machst keinen Spass mehr und das IPad ist voll.

Clif Meschke

Auf dem PC stehen Ihnen meist viele externe Schnittstellen bereit noch ein Vorteil gegenüber dem IPad vorallen Dingen für Schnittstellen mit anderen Geräten Apple Produkte kommunzieren meist nur mit anderen Apple Geräten. Auf allen Windows 10 Geräten laufen Touchscreens auch auf Notebooks das arbeiten mit mehren Oberflächen entfällt. Das umgewöhnen von App zu Programm entfällt da ich immer mit dem einen Gerät wahlweise App oder Programm nutze. Zb Adobe Photoshop, Office usw ein Laptop und beim Surface Book oder anderen Tablets mit Microsoft oder Linux was ja wahlweise Zusammen Installiert werden kann oder Virtuallsiert werden kann, mittlerweile auch mit nur einem Atom Z 23xx oder höher. Also kann das PC Tablet mehr den PC ersetzen als das IPadpro. Ob das IPad nen Mac ersetzen kann, genau wie bei PC Janein im Highbereich brauch ich Leistung meist vom CPU oder einer Top Ssd und je nach Art auch noch potente GPU oder ich Virtuallsiere es. Natürlich erfordert das auch mal eben 10 Mbit vorausgesetzt einen Standort der überhaupt so etwas bietet fürs IPad natürlich muss es wlan sein während der PC alle normalen Kabel genügen.

Mark Zimmermann

Es freut mich das Sie Ihre Meinung umfangreich dargelegt haben. Die Darlegung der negativ Punkte finde ich ehrlich gesagt nicht korrekt und einseitig. Aber hier scheiden sich wie gesagt die Meinugen.

Ich persönlich halte absolut nichts vom Surface Pro 4... und das Gerät hatte ich als Vergleich zum iPad Pro im Einsatz. Als Notebook ist es sicherlich sehr gut.

Es scheint ein Wunder zu sein, dass ich jahrelang am Mac und jetzt am
iPad Pro produktiv meinen Alltag bestreiten konnte :-)

Ich glaube wir kommen hier nicht weiter, die Meinung sind dargelegt und ich freue mich auf weitere Diskussionen, gerne auch in anderen Artikeln.

Clif Meschke

Das Surface ist Leistungstechnisch so viel Besser als ein IPad es ist für Grafikanwendungen Dank Cuda Optimal da hinken Mac OS hinterher und das auch beim CPU keine Gen 5/6 Intels. Mal Abgesehen das alles was im 10Bit Farbtiefe beim Mac hinterher hing. Somit wäre Das Thema IMac Powermac Macbook IPad erledigt. Den das Surface ist in der Topaustattung auch noch gleich Gamefähige Hochleistungs Multimedia Büromaschine und auch zugleich ein Tablet. Da brauch man auch kein anderes Gerät mehr eigentlich. Vielleicht noch ein Telefon. Egal welche Abteilung ein Surface macht alle Glücklich weil man darauf sogar alles Lokal machen kann im Ausland ohne Internet zwar nicht in Echtzeit aber richtig Flott. Wer nicht soviel Power braucht der nimmt die Lenovo Flex oder Yoga Serie wer ein reinen Mini Büro braucht nimmt zb das Acer Switch für Läpsche 300Euro. Das ist ein Hybrid zwischen Netbook und Tablet. Das sind 700Euro Vorteil und ich kann mir sicher sein das das Teil 2 Jahre Aktuell ist im Hochleistungsbereich 5-10 Jahre als Arbeitstier und mag man Ms glauben der Support nie abläuft oder so. Dagegen jetzt das IPad zz. Offensichtliche Schwachpunkte Tastatur, Preis, noch Optimierungen des OS nötig zb Homescrenn Unterstützung von Maus, geringe Leistung CPU HD Grafik Beschränkung im Offline Bereich oder in langsamen Internet, Cloud erforderlich, schlechtere Verwaltungsmöglichkeiten im Vergleich zu Ad, keine Zentrale Datenhaltung, Übertragung ins Ausland, vom FBI geknackte Sicherheitsmechanismen wo Apple noch nicht weiß wie es ging. Ich hatte sowas schon bei YouTube gesehen das wie mann Fingerabdruckssensor und wieder mit Bruteforce Attacken die Pin angreift einfach nach falschen Pin einfach Gerät abschalten oder den ensprechenden von Apple separat verbauten Chip neu flushen. Somit habe Ich die Hardware als untauglich gemacht das reicht schon um das Produkt zu versauen. Defekte USB C Stecker und Brandheise Netzteile sorgen dafür das garnichts mehr geht. Aber ruhig zur Cloud dem Ökosystemen störanfälligkeit moderat aber Emails kommen nicht an, das geht garnicht. Das sollte nie passieren. Apps starten nicht weil Zerfikate abgelaufen sind und lassen sich fälschen Fail. Das sind alles meist Produktiv ausfälle die man durch Redundanz vermeidbar wären zb Cloud + Firmenserver hier kann man bei Microsoft reagieren Hoster wechseln schnell ausweich Server aufsetzen usw und was passiert bei Apple wenn die Daten dort sind nichts. Bzw könnten die Daten auch bei dessen Partner IBM liegen die wohl einige Services Hosten. Jedes mal besteht durch unbedingt erforderliche Updates das Gerät zu Bricken zb 9.0 9.3 zwar nicht alle Geräte und nicht immer wegen des selben Grund oder es gehen Akkuleistung verloren bis dann nach ca einer 1 ner Woche ein Update kommt oder bei 9.3 3 Builds bis alle IPads 2 wieder laufen. Und ja das Sprunghafte Ökosystem erst Desktop dann Musik dann Handy dann Tablet dann wieder Musik und TV dann Uhr jetzt Firmen bald Autos. Microsoft Hardware und Software.

Mark Zimmermann

Eine Anmerkung sei mir noch gestattet: Der Wechsel von RISC auf Intel war damals richtig, zwischenzeitlich holen die Architekturen auf, daher denke ich werden wir einen Apple A "XX" Chip auch in zukünftigen Macs finden.

Kommentare wie "nur" 4 Zoll Handy, alle 2 Jahre neue Ports, Empfangsprobleme, verbogene IPhones sind Theme die so entweder nicht korrekt sind oder Jahre zurück liegen bzw. nicht generell alle betrafen. Das halte ich für arg vereinfacht dargestellt.

Unterm Strich akzeptiere ich Ihre Meinung, gehe sie jedoch nicht mit.

Das Thema "Surface" war in dem verlinkten Artikel exemplarisch gemeint. Es geht da nicht nur um die Hard- sondern auch um Software und Plattformarchitektur.

Mark Zimmermann

Vielen Dank für den Kommentar. Die App "Duet" hatte ich auch mal in Einsatz, das hätte ich noch aufnehmen können, danke !

Die Preispolitik, bzw. ich möchte es korrigieren, die Art wie US$ in EUR umgerechnet werden, ist in meinen Augen auch "herausfordernd". Das schreckt auch den stärksten Freund des Ökosystems durchaus ab.

Das Aufspielen über Kabel (durch einen PC) ist aber auch weiterhin möglich, das iTunes hierfür suboptimal ist, steht außer frage.

Bezüglich USB Stick, muß ich noch mal schauen. Sie wecken da Erinnerungen in mir, es gab eine Lösung die sich auch als DocumentProvider (siehe Transmit) integriert hat, da schaue ich doch die Woche noch mal :)

Mark Zimmermann

Das schön ist, das wir hier nicht einer Meinung sein müssen, aber ich danke Ihnen für den ausführlich und interessanten Kommentar

PS: Surface war in dem verlinkten Artikel nur ein Beispiel Es ging auch nicht um die Hardware Features :)

Clif Meschke

Also so ganz aktuell ist das nicht Windows 10 läuft nicht nur Ms Surface sondern auf vielen anderen Tablets je nach Anwendungsbereich kosten die 60Eu Treckstor Wintron bis 300Eu die sind alle im Leistungsbereich des Pads und das Switch bietet vom Hersteller ein gutes Ergebniss auch der Tastatur. Zu einem Preis von 2-3 IPads. Oder Besser gesagt wärend eine Vollaustatung im Desktop, Handy, Mobile Device bin ich gut bei 3000Eu. Für die hälfte Krieg ich alles Microsoft Geräte oder andere. Da darf ich wählen ob ich meinen Infrastruktur auslagere in die Cloud oder eigene Infrastruktur benutze. Da zz. Datentransfer in die Amerikanische Cloud bedenklich ist. Hinzu kommt wie gesagt unter Windows 10 einheitliche Schnittstellen zur Synchronisation, den ITunes ist eine Zumutung. Genauso wie Geräte ohne Sd Karten, womit wir bei Datensicherheit reden. Backup Möglichkeiten usw. Das alles sind Anforderungen in einer Mittleren bis großen IT Abteilung. Das sowas außen vor bleibt der nicht Dau wahrscheinlich schon Microsoft Produkte eher kennt als Applegeräte für Apps nochmals Lizenzen Kosten verursachen. Und das größte Problem Apples Sinneswandel und Produktpalette, Risc im Mac tot, ipod ist tot, Handy Display über 4 Zoll und Stift niemals, und die Neuheiten dieses Jahr ein Handy mit nur 4 Zoll und ein Stift, alle 2 Jahre neue Ports also auch Zubehör. Halt 100 für einen Stift der geladen werden muss, Wucher. Ich laufe gerade erst warm über Empfangsprobleme, verbogene IPhones verrutrutschte Kameras die üblichen Probleme nach Updates usw etc etc. Was damit sagen will Apple kein keine vernünftige Alternative ist. Nicht für Professionelle oder langfriste Lösung sucht.

Sven Heise

Hallo Herr Zimmermann, vielen Dank für diesen Artikel, der einen sehr guten Überblick gibt. Ich habe selbst ein iPad pro und verwende die von Ihnen aufgeführten Programme ebenfalls - die Adobe Programme sind wirklich gut, auch Lightroom mobile ist sensationell gut zu bedienen, mit oder ohne Stift. Auch MS Office kann man ebenso gut verwenden wie auf einem "richtigen" Computer. Mit dem Programm "duet" kann man das iPad sogar noch als äußerst mobiles Zweitdisplay für ein MacBook verwenden und hat damit dann noch die Touch-Bedienung für Mac OS X. Auch zum Videos schauen oder als Radio ist das iPad pro super.
Was mich am meisten stört: 1. Dass sich Apple bei den hohen Preisen für das eigentliche Gerät dann noch eine goldene Nase an den diversen Kabeln und Adaptern verdient (wie bei den Computern auch). 45 Euro für den USB-Adapter und 59 Euro für ein Ladegerät? Wird wahrscheinlich beides für 5 Euro in China hergestellt. 2. Dass man z.B. Fotos ohne den neuen Adapter nur über W-LAN einspielen kann und nicht wenigstens ein SD-Karten-Leser wie bei den MacBooks eingebaut ist. Platz genug wäre ja. Oder ein Anschluss für einen USB-Stick. Dann könnte man das iPad sehr gut für die mobile Fotobearbeitung verwenden, zumindest, wenn man nicht allzu viel nachbearbeiten muss.
Wenn ich eine Tastatur brauche, schließe ich einfach meine Bluetooth-Tastatur vom Mac an. Die hat deutsche Umlaute, ist sehr kompakt und hat gute Tasten.
Dass man nicht alle PC-Aufgaben ersetzen kann, ist klar. Aber für die Standardaufgaben unterwegs finde ich es schon gut geeignet.

Andre Marko

Ich gebe Ihnen völlig recht in dem Punkt dass die Mobilgeräte richtig eingesetzt in vielen Bereichen eine Bereicherung sind. Ich selbst nutze mobile Technologien so weit wie möglich (z.B. Laserbasiertes Aufmaß mit entsprechender Software und Bluetooth Laser) und auch sehr sehr gerne. Aber Mobilität hat einfach Limits. Limits in der Rechenpower. Wenn es physikalisch möglich ist die Leistung einer mobilen CPU zu steigern dann gelingt das auch beim Desktop und hier wird der Desktop immer die Nase vorne haben da er schlicht mehr Platz für aufwendigere Kühlung, etc. bietet. (Mein Chef schafft es z.B. mit seinem Surface pro nicht mal einen Plan zu laden den ich erstellt habe und das obwohl er nur einen abgespeckten CAD Viewer verwendet)

Ich vertrete daher die Ansicht dass es eine Koexistenz zwischen Mobilen und stationären (Desktop) Devices geben wird. Eben so wie es für den konkreten Anwendungsfall am meisten Sinn ergibt.

Mark Zimmermann

Und wenn man jetzt noch einen Blick in die "Post App Ära" wirft, wird man sicherlich ebenfalls genügend Diskussionspunkte finde .... http://www.computerwoche.de/a/...

Mark Zimmermann

Danke für den Hinweis.

Ich bin mir bewusst das der CAD Sektor ganz andere Anforderungen hat, auch Buchhaltung (Nummernblock, Bildschirmgröße), der erwähnte Videoschnitt im professionellen Umfeld (Bildschirmgröße, Speicherplatz, GPU Power usw.) und viele andere Bereiche haben ihre Anforderungen. Dabei meine ich nicht nur die Hard- sondern auch die Software. Hier gibt es schlicht und ergreifend für diese Spezielsektoren wenig (siehe Artikel).

Es gibt aber auch einen Bereich, er mag groß oder klein sein, das kann jeder für sich entscheiden, der benötigt schlicht und ergreifend die alte Architektur (PCs gibt's ja nun schon wirklich lange , nehmen wir daher mal dieses "Alter" mal als Dauer am Markt) nicht (mehr). 4 Grafikkaten im privaten Umfeld zum Rendering einzusetzen ist ja nun auch kein "Massengeschäft".

Ich selbst sehe durchaus noch Entwicklugnspotential, das habe ich auch an der ein oder anderen Stelle skizziert, aber unterm Strich ist ein modernes / mobiles Endgerät, mit der richtigen Infrastruktur (Bandbreite, Cloud Dienste) für viele/einige eine Bereicherung.

Andre Marko

"Post PC Zeitalter" alleine diese 3 Worte stoßen mir sauer auf. Die IT Welt besteht nicht nur aus Facebook, Twitter, E-Mail. Das ist zu kurz gedacht. Es gibt Anwendungsbereiche in denen die Hardware nicht genug Leistung haben kann. Nennen wir ein paar Beispiele: CAD (Speicherhungrig ohne Ende), 3D Modellierung, Videoschnitt (nein keine Katzenvideos trimmen sondern rendern von 4K Filmen mit anspruchsvollen Filtern), Bildbearbeitung, Simulation, Animation, gaming. Das sind nur ein paar Dinge die extreme Anforderungen an die Hardware stellen. Gerade im CAD Sektor sind Workstations mit mind. 64GB Ram die Regel und die Monitore werden immer größer und wachsen in der Stückzahl. Ich kenne auch niemanden der ernsthaft (Urlaubsvideos ausgenommen) Filme auf mobilen Geräten wie einem Notebook schneidet. Da wird selbst im privaten Umfeld mit Quad SLI rendering experimentiert (also 4 Grafikkarten im Verbund) um die Rechenzeit zu reduzieren. Wer schon mal einen Stapel Videos in einem Rutsch in ein anderes Videoformat gerendert hat weiß wovon ich rede. Es ist auch physikalisch niemals möglich die Leistung eines Desktops in einem Mobilgerät zu integrieren. Weder liefern die Netzteile ausreichend Leistung, noch ist genug Platz um richtig zackige Hardware unterzubringen.

Tablets können durchaus in manchen Bereichen PC´s oder Notebooks ersetzen. Aber eine vollständige Substitution des Desktops ist ein Wunschtraum dem die Physik einen Strich durch die Rechnung macht.

Ps.: Ich komme aus dem CAD Sektor

Mark Zimmermann

http://www.computerwoche.de/a/...

Mark Zimmermann

Es ist mir klar, das es unterschiedliche Anfordrungen, Erfahrungen und Einsatzbereiche gibt. Wenn Ihnen eine x86 Architektur hilft , dann ist das gut so.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten.

Clif Meschke

Ich soll für teuer Geld ein unausgereiftes Gerät kaufen obwohl zb ein Lenovo Flex die gleiche Aufgaben ohne Cloud etc erledigen kann. Ich soll auf Tastatur und Maus verzichten weil die Jugend sich mit den Behelfs Eingabe arangiert hat. Und der größte Blödsinn X86 Ära ist vorbei. Risc ist am Ende und wird seit Jahren nicht mehr im Mac benutzt aber naja.
Mal abgesehen vom Desaster das die Dinger keine Sicherheitsvorkehrungen von 3ten in dem Unfang nutzen wie X86.
Die Nutzungsbedinungen des Apple Ökosystems sind ein No Go. Wirtschaftlich natürlich auch ein No Go zu teuer, nicht in ein Active Directory einbindbar bzw eine andere Verwaltung notwendig bzw die Cloud. Dann die Lebenszeit von IOS 1 Jahr dann darf man erstmal auf ein verbugtes IOS wechseln siehe gerade IOS 9.3 das zwischendurch auch mal geräte Brickt oder zb das IPad 2 spürbar verlangsamt.

Manchmal frag ich mich wieviel Apple zahlt das die Tote Sparte Tabblet wiederbelebt wird obwohl die Hybriden wie ein ACER Switch die bessere günstigere Alternativen sind.

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