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Wie Unternehmen datenorientierter arbeiten

Big Data oder relevante Daten?

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Lenkt die Diskussion über Big Data vom Wesentlichen ab? Der Schlüssel zum datenorientierten Unternehmen sind datenorientierte Mitarbeiter - Beschäftigte, für die der Umgang mit Analysen und Kennzahlen ganz selbstverständlich ist. Die Frage sollte daher nicht lauten: "Wie viele Daten kann ich analysieren?", sondern: "Wie lassen sich Daten nutzen, damit ich bessere Entscheidungen treffen kann?"
Damit Mitarbeitern die tägliche Arbeit mit Daten leichter fällt, sollte der Einsatz von privaten Tablets und Smartphones für die Analyse erlaubt werden.
Damit Mitarbeitern die tägliche Arbeit mit Daten leichter fällt, sollte der Einsatz von privaten Tablets und Smartphones für die Analyse erlaubt werden.
Foto: Frank Gaertner, Fotolia.de

Die betriebliche Praxis zeigt, dass Unternehmen viel weniger zahlenorientiert sind, als es ihre Führungskräfte wahrhaben wollen. Laut einer McKinsey-Studie vom Oktober letzten Jahres unter 1.000 Angestellten großer Unternehmen gab fast jeder Mitarbeiter an, häufiger mit Zahlen und Daten gearbeitet zu haben als im Vorjahr. Doch nur etwa ein Viertel (28 Prozent) nutzte diese Daten, um etwas Neues über sein Business herauszufinden.

Obwohl sie in einer von Daten geprägten Welt leben und arbeiten, verlassen sich also die meisten Angestellten lieber nur auf ihr Bauchgefühl, als Daten zur Entscheidungsfindung heranzuziehen. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) sagten, sie wüssten instinktiv, wie sich geschäftliche Dinge entwickeln und halten dies für aussagekräftiger als alle Daten.

Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter motivieren, sich mehr auf Zahlen zu verlassen und datenorientierter zu werden? Nach Auffassung des BI-Anbieters QlikTech sind dazu drei Schritte erforderlich.

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