Das Skill-Profil als Visitenkarte

Bewerben für Freiberufler

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Wenn sich Freiberufler um einen neuen Auftrag bewerben wollen, ist ihr Lebenslauf nicht so wichtig. Im Vordergrund steht das Skill-Profil, das über technische Qualifikationen und Projekte informiert.
Andre Dathe, GFT: Skill-Profile über zehn Seiten schrecken ab.
Andre Dathe, GFT: Skill-Profile über zehn Seiten schrecken ab.

André Dathe arbeitet als Teamleiter in der Vermittlungsagentur GFT Resource Management. Täglich sichtet er mit seinen Kollegen hunderte Profile freiberuflicher IT-Spezialisten. Dabei sieht er auch viele Profile, die keinen guten ersten Eindruck hinterlassen: Qualifikationsprofile im Powerpoint Format, mit Bergpanorama im Hintergrund oder einseitige Profile im Querformat mit unterschiedlichsten Schrifttypen. Laut Dathe sollte jedem Freiberufler stets bewusst sein, dass das Qualifikationsprofil seine Visitenkarte ist: "Das Profil ist das Erste, was der Kunde von ihm sieht - und deshalb muss es überzeugen!"

Für die Computerwoche hat Dathe die wichtigsten Bewerbungstipps für Freiberufler zusammengestellt:

1. Foto ist ein Pluspunkt

Im Allgemeinen gilt: Besondere Kreativität ist bei der Erstellung des CVs im professionellen IT-Umfeld nicht gefragt. Viel wichtiger ist stattdessen, dass das Skill-Profil informativ und vollständig ist. Grundsätzlich ist ein Foto, wie in Lebensläufen für Bewerber für Festanstellungen auch, ein wichtiges Element. Viele IT-Projektleiter führen vorab Telefoninterviews mit den Freiberuflern, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Deshalb ist es immer positiv, wenn man ein Gesicht zur Stimme hat mit möglichst aktuellem Foto.

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