Analysten winken ab

Auch das Apple iPhone 3G S ist nicht voll Business-tauglich

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Trotz neuer Features wie Remote Wipe und hardware-basierender Verschlüsselung vermissen Experten bei dem Kultgerät nach wie vor wichtige Funktionen für den breiten Einsatz in großen Unternehmen.

Mit dem auf der WWDC vorgestellte iPhone 3G S hat Apple in erster Linie weitere Produktpflege betrieben. Während sich optisch wenig getan hat, soll das neue Smartphone dank (normal getaktetem) 600 Mhz-Prozessor zwei- bis dreimal so schnell arbeiten wie sein Vorgänger. Außerdem unterstützt es HSDPA mit 7,2 Mbit/s, hat eine längere Akkulaufzeit und eine verbesserten Kamera mit 3 Megapixel Auflösung, Autofokus und Videoaufnahme. Im Business-Umfeld ist vor allem die eingebaute Hardware-Verschlüsselung zu nennen. Softwaretechnisch bringt das Betriebssystem-Update iPhone 3.0 die seit langem geforderte Unterstützung für Cut/Copy/Paste, eine Tastatur im Querformat für alle wichtigen Programme sowie die Möglichkeit, das Gerät als Modem zu verwenden (Tethering). Außerdem kommen die bereits für iPhone 2.1 angekündigten Push Notifications als Alternative für das nach wie vor nicht unterstützte Multitasking und die Daten auf dem Gerät lassen sich über einen "Remote-Wipe"-Befehl komplett löschen.