| Seite 1: | Die 10 goldenen Regeln beim Notebookkauf |
| Seite 2: | 4. Für Spieler: Die Grafikkarte muss zum Display passen |
| Seite 3: | 8. Tastatur: Vor dem Kauf ausprobieren |
Schon vor dem Kauf sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wo der spätere Einsatzzweck des Notebooks liegen soll. So empfiehlt sich für Multimedia und Fernsehen beispielsweise ein 17-Zoll-Display. Leider sind diese Laptops für Unterwegs oft zu schwer. Mobile Rechner mit einem 15,5-Zoll-Display eignen sich hingegen bestens als PC-Ersatz auf dem Schreibtisch und sind dabei noch leicht genug, um mobil eingesetzt zu werden. Für ein rein auf den mobilen Gebrauch ausgelegtes Notebook empfiehlt sich jedoch eher die 13,3-Zoll-Klasse, die sich meist unterhalb der zwei Kilogramm Marke bewegt.
Eine grundlegende Entscheidung ist, ob Sie ein Notebook mit 3D-Grafikkarte oder eines mit integrierter Chipsatzgrafik kaufen. Denn sie lässt sich im Nachhinein durch Aufrüsten oder Komponententausch nicht mehr ändern. Wählen Sie ein Notebook mit 3D-Karte, können Sie je nach deren Leistung aktuelle Spiele in guter oder bester Bildqualität ruckelfrei spielen. Dafür taugen Notebooks mit Chipsatzgrafik nicht: Auf ihnen laufen höchstens Spiele, die drei Jahre oder älter sind, halbwegs ansehnlich. Dafür arbeiten diese Laptops deutlich sparsamer als Notebooks mit Grafikkarte: Das bringt eine längere Akkulaufzeit und langsamere, leisere Lüfter.
Momentan kommen die ersten Notebooks mit Hybrid-Grafik auf den Markt: In ihnen steckt sowohl eine 3D-Karte wie eine Chipsatzgrafik – je nach Anwendungen können Sie umschalten. Doch die Hybrid-Notebooks sind weniger sparsam als Laptops, die nur auf Chipsatzgrafik setzen und bei Spielen meist langsamer als Mobilrechner mit einer Mitteklasse-Grafikkarte.
Ein Doppelkern-Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher sind derzeit die gängige Ausstattung. Mittelklasse-CPUs mit einer Taktrate um 2 GHz reichen für die meisten Anwendungen dicke aus – Notebooks mit schnellerem Prozessor sind meist unverhältnismäßig teuer. Beim Arbeitsspeicher genügen eigentlich 3 GB – mehr nutzt Vista in der 32-Bit-Version ohnehin nicht. Speicher ist derzeit aber so günstig, dass viele Hersteller ihre Notebooks gleich mit 4 GB ausstatten – aufrüsten müssen Sie dann nicht mehr. Bei der Festplatte sollten Sie auf Größe und Tempo achten, denn besonders bei Office-Anwendungen oder Multimedia-Programmen bremst eine lahme Platte.