Schritt-für-Schritt-Anleitung

Workshop - von Thunderbird auf Outlook 2010 umsteigen

30.08.2012 | von Thomas Joos (Redakteur) 
Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
Wer von Thunderbird auf Outlook 2010 umsteigen will, muss einige Hürden überwinden und kommt nicht nur mit Bordmitteln aus. Wir haben einige Tools und Tricks zusammengestellt, damit der Umstieg klappt.
Vorbereitende Maßnahmen: Lesen Sie die Daten der Server und der E-Mail-Konten für die Migration aus.
Vorbereitende Maßnahmen: Lesen Sie die Daten der Server und der E-Mail-Konten für die Migration aus.

Die E-Mail-Konten, die Sie mit Thunderbird betreiben, müssen Sie manuell in Outlook 2010 anlegen. Notieren Sie sich daher zunächst die Einstellungen Extras\Konteneinstellungen. Wichtig sind der Name, die E-Mail-Adresse sowie die Servereinstellungen, hier vor allem der Servername und der Port. Achten Sie auch darauf, dass Sie das Kennwort für den Zugang noch kennen.

Leider kennt Thunderbird keinerlei Exportfunktionen für ein Format, das Outlook beherrscht. Für Thunderbird gibt es in der aktuellen Version kein effizientes Mittel mit Bordwerkzeugen, um Nachrichten professionell in einem für Outlook lesbaren Format zu exportieren. Wir zeigen Ihnen Tools und Tricks, wie Sie E-Mails weitgehend unproblematisch, wenn auch etwas aufwendig, aus Thunderbird exportieren können.

Dabei kann es allerdings passieren, dass einige E-Mails doppelt vorhanden und Sonderzeichen nicht mehr korrekt lesbar sind. Eine Alternative ist das Versenden der Nachrichten über das Internet.

Wenn Sie IMAP einsetzen und die Nachrichten in Thunderbird auf dem IMAP-Server gespeichert sind, gibt es hingegen keine Probleme. In diesem Fall richten Sie in Outlook das IMAP-Konto ein und können sofort auf die Nachrichten zugreifen. Probleme gibt es nur bei lokal archivierten E-Mails oder POP3-Konten.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation TecChannel. (ph)

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