IT-Gehälter

Was SAP-Experten verdienen

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Unter den IT-Fachkräften werden SAP-Berater am besten bezahlt. Sie verdienen auch mehr als SAP-Entwickler.

Trotz Wirtschaftskrise bleiben SAP-Berater gesucht, vor allem für die Beratung von Energieversorgern und Netzbetreibern sowie von Logistik- und Handelsunternehmen. Auch finanziell haben sie gegenüber manch anderen IT-Profi die Nase vorn, wie eine Auswertung der Hamburger Vergütungsberatung Personalmarkt zeigt. Knapp 1400 Datensätze flossen in die Auswertung mit ein, die nur Positionen von Akademikern ohne Personalverantwortung untersuchte.

So kann ein 35-jähriger SAP-Berater mit durchschnittlich 62.700 Euro im Jahr rechnen, während sich der ebenso alte Entwickler mit fast 7000 Euro weniger im Jahr begnügen muss. Über 40-Jährige SAP-Entwickler kommen auf durchschnittlich 60.750 Euro im Jahr, SAP-Berater in diesem Alter verdienen knapp 70.000 Euro im Jahr.

Damit sind die Gehälter der SAP-Profis deutlich höher als viele ihrer IT-Kollegen, vor allem wenn letztere in kleinen Firmen bis zu 20 Mitarbeitern beschäftigt sind. Dort verdienen Entwickler durchschnittlich 42.000 Euro, Berater 50.900 Euro sowie Systemadministratoren und Support-Mitarbeiter knapp 33.000 Euro im Jahr.

FH-Diplom ist weniger wert

Außer Alter und Berufserfahrung beeinflusst auch die Ausbildung das Gehalt. Traditionell ist ein Diplom an einer Fachhochschule vielen Firmen weniger Wert als ein Universitätsabschluss. Das gilt auch für die SAP-Profis. SAP-Entwickler mit FH-Diplom erhalten durchschnittlich 52.000 Euro und damit 7000 Euro weniger als ihre Kollegen mit Universitätsdiplom. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den SAP-Beratern: Die verdienen mit Uniexamen etwa 4000 Euro mehr als mit FH-Abschluss.